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Um was geht es eigentlich beim „jüdischen Lichterfest“ Chanukka? Wie ist es entstanden? Gibt es eine prophetische Botschaft, die sich darin verbirgt?

Israel erlebte im zweiten vorchristlichen Jahrhundert eine Phase extremer Fremdbestimmung durch die Besatzungsmacht der Seleukiden. Zunehmende Repressalien führten zu einem grausamen, dämonisierten Terrorregime, das alles, was an den Gott Israels erinnerte, auslöschen wollte. Tausende von Juden widersetzten sich und starben als Märtyrer.

Legionen von Soldaten drangen in die Städte ein und versuchten, die Bewohner zum Götzendienst zu zwingen. Doch irgendwann kamen sie in den Ort Modi’in. Und dort gab es einen Priester und Gemeindevorsteher, der nicht bereit war, sich vor dieser Form von Obrigkeit zu beugen: Mattitjahu. Es kam zu einem echten Kairos-Moment…

Judas und seine Brüder und die ganze Gemeinde Israel beschlossen, dass man jährlich vom fünfundzwanzigsten Tage des Monats Kislew an acht Tage lang das Fest der Weihe des neuen Altars mit Freude und Fröhlichkeit halten sollte.
1.Makkabäer 4,59