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Viele Kinder Gottes möchten gerne Impulse des Heiligen Geistes empfangen, Gottes Reden hören und im Prophetischen vorangehen. Die Bibel sagt uns: „Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden könntet; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden könntet.“ (1.Korinther 14,5).

Heute möchten wir dir ein Beispiel davon geben, wie Gott in unserem Alltag und durch unsere Situation und die natürlichen Umstände zu uns reden kann, wenn wir empfänglich dafür sind. Es sind durch den Heiligen Geistes ausgelöste Gedanken oder Impulse und sie können sich tatsächlich zu einem echten Kairos-Moment entwickeln. 

Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. 
1.Petrus 5,6

Gott hat mehr für dich!
 

 

Mein Kairos

Ulrike Geiges
26.08.2022

Ich habe im Dorf etwas erledigt und bin nun auf dem Heimweg. Unterwegs sage ich zu Jeschua: „Gib mir doch bitte auch mal einen Eindruck zur aktuellen Situation. Ich möchte auch mal was hören.“

Ich sitze auf meinem Balkon, Idylle pur. Hier auf der Nordseite ist es wunderbar angenehm. Es weht ein lauer Wind, dazu der herrliche Blick in die Natur. Vor dem Haus, Südseite, hält man es kaum aus. Es ist drückend schwül. …

Der Wind nimmt etwas zu und auf einmal fängt es an zu donnern. Ich schaue auf und sehe, dass sich von unserer Wetterseite her der Himmel zugezogen hat. Hinter mir scheint immer noch die Sonne. Ich danke Jeschua für die Vorwarnung, dass ich meine Wäsche noch rechtzeitig abhängen kann. Während ich dies tue, fängt Jeschua an zu reden:

„Ich warne euch vor, damit ihr alles noch rechtzeitig erledigen könnt, was getan werden muss (Bild vom Wäsche abhängen) bevor das Unwetter kommt. Viele Menschen, auch weltliche Menschen hören darauf und haben bereits Vorkehrungen getroffen. Aber viele leben weiter in ihrer Idylle.“

Ich: „Herr, eigentlich müsste ich sie warnen und ihnen sagen, dass sie Vorbereitungen treffen sollen. Aber sie glauben mir ja nicht.“ …

Jeschua: „Sage es ihnen trotzdem. Wenn sie nicht hören wollen, ist es ihre Verantwortung.“

Der Himmel ist jetzt ganz zugezogen, aber ich habe den Eindruck, dass Jeschua es heute wieder nicht regen lässt, dass Er den Himmel wieder verschlossen hält. Seit 3 Monaten hat es bei uns nur einmal einen kurzen Regenguss und vor einer Woche 5 l/qm geregnet. Der Donner nimmt zu, es hat jetzt mindestens 10 Minuten ununterbrochen gedonnert. Es müssen viele Gewitter sein, aber kein Blitz ist zu sehen. Es wird auch stürmisch.

Ununterbrochener Donner: „Die Bedrängnisse schreiten fort und fort. Ihr haltet sie kaum noch aus (Schwüle). Ihr sehnt euch nach Meinem Regen (dass der Heilige Geist kommt) und diese Hitze und Dürre endlich ein Ende hat. Ihr habt Durst danach (obwohl ich ständig trinke, empfinde ich heute dauernd Durst und mein Hals ist trocken), so sehr, dass eure Kehle schon trocken ist. Aber Mein Regen kommt noch nicht. Es sind die dunklen Wolken des feindes. Aber Mein Sturm vertreibt diese Wolken. Ich treibe sie vor Mir her und vertreibe sie.“

Der Herr erinnert mich an die Amerikaner, die ich heute Morgen für ein Fest gebacken habe. Sie rochen und riechen so köstlich, dass ich am liebsten einen gegessen hätte. Aber ich darf ja nicht. Ich faste. 
Jeschua: „Die Welt wird versuchen, euch mit ihren Köstlichkeiten zu verführen. Seid vorsichtig, passt auf, dass ihr es erkennt und ihrer Verführung nicht erliegt. Ich bin euer Versorger, ich werde euch Köstlichkeiten geben, von denen die Welt nur träumen kann.“

Ich frage: „Herr, was für Köstlichkeiten sind das?“ 
Er schmunzelt mich an und sagt: „Warte ab, du wirst es schon sehen. Es ist Mein Geheimnis.“

Der Dauerdonner hat aufgehört. Es donnert jetzt wie bei üblichen Gewittern. Es blitzt zweimal und kurz darauf kräht der Hahn der Nachbarn zweimal, so als wollte er Entwarnung „blasen.“

Blitz: „Ihr werdet euch danach sehnen, dass Ich endlich eingreife. Und werdet nach Zeichen Ausschau halten und manchmal meinen, jetzt ist es so weit. Haltet durch, haltet durch, haltet durch! Kommt immer wieder zu Mir und lasst euch Mut, Kraft und Durchhaltevermögen schenken. Und tragt eure Hoffnung hinaus in die Welt (krähender Hahn).“

Der Hahn steht jetzt auf dem Dach des Hühnerhauses und hört nicht mehr auf zu krähen, so als würde er sagen: Schreit hinaus in die Welt, wer hier der Herr ist.

Ich bin ziemlich niedergeschlagen durch diese Wort. Da gibt mir der Herr noch das Lied: „Herr, du gibst uns Hoffnung“. 
Ich singe es und meine Stimmung hat sich gehoben. 
Ich sehe, dass die nachfolgenden Lieder alle zu meinem Thema passen: 
- der Segen aus 4.Mose 6,24-16, kenne ich die Melodie nicht
- Herr, füll mich neu mit deinem Geist 
- Herr, halte mich nah bei dir jeden Tag – diese beiden singe ich. Das nächste 
- Herr, ich bringe dir die Welt, bete ich, weil ich dieses Lied nicht kenne. Aber der Text ist sehr gut. 
- Herr, weil mich festhält deine starke Hand, singe ich wieder. 
Während ich die Lieder sang, sah ich immer wieder neben mir ein Schofar das geblasen wurde. Ich habe den Eindruck, dass ich draußen Schofar blasen soll, damit sich der Himmel auftut und der Regen fällt. … Ich höre auf zu blasen und bekomme den Impuls das Lied „Halleluja, denn der Herr unser Gott er regiert“ zu singen.

[Bei dem Lied „Heilig, heilig, ist der Herr Gott Zebaot“ schreibt sie weiter]:

Es berührt mich so, dass ich auf meine Knie gehe und dann auch vor Jeschua mich beuge. Da kommen mir aus lauter Ehrfurcht die Tränen, die in Tränen der Verzweiflung übergehen. Seit Jahren habe ich, aus meinen ganzen furchtbaren Erlebnissen heraus, verbunden mit verzweifelten Gebeten, die größtenteils keine Erhörung fanden, mich innerlich abgeschottet, auch Jeschua gegenüber. Das bricht jetzt aus mir heraus und ich tue Buße, auch über all das, was diese Abschottung sonst noch an Auswirkungen hatte. In meinem anschließenden Dank höre ich mich sagen: „Danke Jeschua, ich bin kein Stiefkind von Dir, ich bin Dein bedingungslos und aufrichtig geliebtes Kind, so wie alle anderen deiner Kinder auch.“ (ich realisiere, dass ich mich all die Jahre als Stiefkind fühlte).

Die Mauer ist gebrochen. Endlich! So viele Jahre schon habe ich mich danach gesehnt, wieder diese offene Herzensbeziehung zu Jeschua zu haben, aber ich fand keinen Weg. 
Und nun darf ich meinen Kairos, meinen Durchbruch erleben. 
Halleluja, welch ein Freudenfest.

Ich bekomme das Lied: „Es ist vollbracht, Gott hat den Sieg“. Auch das suche ich im Internet. Während es gesungen wird, blase ich wieder Schofar. Bei „lei, lei, lei“ tanze ich im Zimmer. Welch eine Befreiung in mir. Welch eine Herrlichkeit herrscht nun im Haus. 
Jetzt wird mir auch klar, für welchen „Regen“ ich blasen sollte: den Regen des Heiligen Geistes. 
Die Niedergeschlagenheit, die ich aufgrund des Eindrucks hatte, ist der Freude im Herrn und Seinem Schalom gewichen. Und gleichzeitig hat Er mir auch Lieder an die Hand gegeben, die ich singen kann, wenn die dunkle Zeit anbricht.

Daaaanke Jeschua, von Herzen Danke.