Wenn du eine Vision von Gott empfangen hast, wirst du vermutlich sehr bald feststellen, dass sie umkämpft und attackiert ist. Gott hat dir etwas zugesagt, aber es scheint so gar nicht den aktuellen Umständen und deiner derzeitigen Situation zu entsprechen. War es nur ein Irrtum? Ein Wunschbild? Hast du falsch gehört?

In einer ähnlichen Lage befand sich der alttestamentliche Prophet Habakuk und es ist sehr interessant, was wir aus dem, was er uns berichtet, lernen können. Während er sich zurückzieht und auf das fokussiert, was der Herr sagt, empfängt er die Zusage, dass alles, was Gott verheißen hat, ganz sicher kommen wird: „Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit … sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.“

Deshalb sagt Gott auch zu dir: Bleib dran, lass die Vision nicht fallen, gib sie nicht auf, halte sie fest. Was er dir verheißen hat, wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.

Hier stehe ich auf meiner Warte und stelle mich auf meinen Turm und schaue und sehe zu, was er mir sagen und antworten werde auf das, was ich ihm vorgehalten habe.
Der HERR aber antwortete mir und sprach: Schreib auf, was du geschaut hast, deutlich auf eine Tafel, dass es lesen könne, wer vorüberläuft! Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben … der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.
Habakuk 2,1-4