Immer wieder sagen Menschen: Am liebsten würde ich alles vergessen. Warum kann ich meine Vergangenheit nicht vergessen? Warum kommen immer wieder die Erinnerungen hoch? Ich habe schon alles vergeben, jetzt will ich aber wirklich auch alles vergessen. Doch irgendwie funktioniert es nicht. Warum ist das so?

Manchmal reicht eine Situation, ein Gespräch oder ein bestimmtes Verhalten, ein Geruch oder ein Geschmack aus, und plötzlich tauchen die alten, schmerzhaften Erinnerungen wieder auf. 
Gott hat uns so geschaffen, dass wir uns unsagbar viele Dinge merken können. Wenn du daran denkst, wie wichtig es ist, einmal gelernte Dinge zu behalten, dann kannst du erkennen, dass es ein von Gott eingesetztes Werkzeug ist, das zu unserem Besten dient. 
Im Positiven schätzen wir es sehr, uns Dinge zu behalten und zu merken. Genauso werden aber auch die Dinge abgespeichert, die wir als negativ empfinden. 

Doch als Kinder Gottes können wir aktiv diesen Gedanken widerstehen, wenn sie uns bedrängen wollen. Das geschieht nicht automatisch, sondern wir selbst müssen dagegen vorgehen. Du hast Autorität über dein Denken, du selbst kannst entscheiden, ob du bedrängende Gedanken der Vergangenheit zulässt oder sie ablehnst. Du kannst sie im Namen Jesu zurückweisen -- vielleicht ist das zahlreiche Male nötig, doch schon bald wirst du feststellen, dass es immer leichter für dich wird. 

Gottes Zusage ist:
Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich auf euch hören. Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.
Und ich werde euer Geschick wenden!
Jeremia 29,11-14

Siehe, ich will ihr Genesung und Heilung bringen und sie heilen, und ich will ihnen eine Fülle von Frieden und Treue offenbaren.   
Jeremia 33,6