Gott will, dass unser Leben ertragreich und fruchtbar ist. Und es ist völlig klar, dass er allein derjenige ist, der das Wachstum schenkt. Doch was müssen wir dazu beitragen, dass tatsächlich gute geistliche Frucht aus unserem Leben hervorkommt?

Ich dachte an einen Bauern. Der Bauer kann das Wachstum an sich nicht produzieren. Und dennoch hat er sehr viel zu tun und zu arbeiten. Er ist derjenige, der den Boden umgräbt, der einsät, der bewässert. Er hat den Boden von Unkraut freizuhalten, denn jeder Hobbygärtner wird bestätigen können: das geschieht nicht von alleine. Er wird dir bestätigen: die Frucht ist gefährdet. Schädlinge oder Krankheiten können die schönste Frucht verderben, unbrauchbar und ungenießbar machen. Dürre kann sie klein und unansehnlich machen. Zu viel Nässe bringt Fäulnis.

Vielleicht droht die Frucht deines Lebens zu vertrocknen, weil die regelmäßige Bewässerung durch das Wort Gottes nicht gewährleistet ist? Vielleicht drohen Schädlinge und Gewürm wie negative Gedanken, Zweifel, Anklage, Unvergebenheit oder handfeste Sünde sich „einzubohren“, um die Frucht von innen zu verderben?

Deshalb: das Wachstum muss geschützt werden. Das gilt im Geistlichen wie im Natürlichen. Und das wiederum ist einzig und allein unser Job. Gott gibt das Wachstum - und unser Beitrag dazu ist, die Rahmenbedingungen für gutes Wachstum in unserem Leben zu gewährleisten.

Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen
Markus 4,18-20