Ein Land, das sich auf die Herrlichkeit Gottes zubewegt

Ein prophetisches Diktat 

"Ihr seht ein Land voller Schwierigkeiten, voller ungelöster Dinge, ein Land, das kämpft. Ein Land, in dem die Christen in der Minderzahl sind, eine kleine Randerscheinung darstellen, ein Land, das abgefallen ist. Das sich entfernt hat von der guten Lehre, von all dem, was wohllautend ist. Das mein Wort, meine Mahnungen, meine Weisungen, mit Füßen tritt, und verlacht. Es ist ein gottloses Land. Ein Land voller gefallener Menschen, voller enttäuschter Menschen, voller desillusionierter Menschen, voller suchender Menschen, die an falschen Quellen bitteres Wasser trinken, die Brackwasser schöpfen. Die irre gehen. Es ist ein Land, das in der Wüste ist – geistlich gesehen.

Ein Land mit schwachen, kleinen Gemeinden, mit kämpfenden Christen. Ein Land von widergöttlichen Kräften und Mächten gesteuert. Ein Land auf dem Weg in den Ruin, den geistlichen Ruin.

Ihr seht ein Land, für das es geistlich gesehen keine Hoffnung zu geben scheint. In dem sich alles nur um sich selber dreht. Ein verführtes und geschlagenes Land.

Aber hört!

Wo der Feind viel kämpft, gibt es auch viel Grund dafür, dass er kämpft. Und dieser Grund ist der, dass er erkennt und sieht und erahnt, was ich tun will. In welcher Art und Weise ich wirken will. Wie ich mich verherrlichen will und werde.

Und ich sehe dieses Land voller Liebe an, mit Augen voller Erbarmen. Und ich sehe es voller Freude an. Denn ich sehe, was kein Mensch und kein Engel erahnen kann. Ich sehe das, was ich in diesem Land noch tun werde. Ich sehe das, was ich für dieses Land bereitet habe. Ich sehe das, was an Segen und Wohltat aus diesem Land herausströmen wird – nach Europa und in die ganze Welt.

Lasst euch nicht von dem beeinflussen, was ihr momentan seht, mein Volk. An Schwäche, an Sünde und Ohnmacht. Ich selbst werde dieses Volk heimsuchen, es erschüttern, und es aus der Hypnose des Feindes reißen. Ich werde mich ihm offenbaren. Und ich werde dieses Volk und dieses Land gebrauchen um mich zu verherrlichen. Und ich werde euch dazu gebrauchen, euch dazu einsetzen, euch benutzen als Werkzeuge für die Offenbarwerdung der Herrlichkeit Gottes.

Geht weiter, meine Kinder, geht schnurgerade den Weg weiter den ihr eingeschlagen habt. Ich werde euch sehr große Beute geben, sehr großen Sieg, sehr große Ehre und ein sehr großes Volk, das euch nachfolgt. Geht in Kühnheit und Klarheit und Entschlossenheit, denn ich bin es, der es hervorbringt. Geht der Wolke der Herrlichkeit hinterher, wie das Volk in der Wüste. Und ihr werdet das Land einnehmen und Dinge sehen, die kein Mensch in Deutschland für möglich hält. Ihr habt sehr Großes von mir erbeten. So schaut nicht auf die Wüste, schaut nicht auf den Weg, sondern schaut auf das Ziel. Schaut auf mich, schaut auf das, was ich tun werde. Schaut auf meine Herrlichkeit.

Noch zu eurer Lebzeit werdet ihr sehen, dass dieses Land völlig verwandelt wird. Verwandelt, nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist, der Menschen leitet, meine Werke zu tun und in meinen Werken zu wandeln. Und das sollt auch ihr tun. Seid ermutigt, seid kühn, seid klar, seid entschlossen. Schaut nicht auf die Hitze, schaut nicht auf die Kälte. Schaut nicht auf den Staub und nicht auf den steinigen Weg.

Der Feind sieht euch kommen, und er zittert. Denn er kennt eure Stärke von der ihr so wenig ahnt. Er weiß, wozu Menschen im Stande sind, die sich mir hingeben, gehorsam sind. Er weiß, dass sein Herrschafts- und Machtbereich gefährdet ist in diesem Land, wie nie zuvor (auch zur Reformation nicht!).

Dieses Land bewegt sich auf etwas zu, das mehr ist als die Reformation. Auf die Offenbarwerdung der Herrlichkeit Gottes.

Seid nicht bekümmert, denn der steinige Weg, den ihr geht, bahnt einen Weg für Hunderttausende – viele Hunderttausende von Menschen, hinein in Heil und Kraft und Vollmacht. Alle Krankheit, aller Mangel, alle Schwierigkeiten sind nicht Zufall oder Willkür, sondern die Führung durch die Wüste.

Und wenn ihr aus dieser Wüste heraustreten werdet, um das Land der Verheißung einzunehmen, werdet ihr angetan sein, mit der Kraft aus der Höhe, wie wenige Menschen es je zuvor gewesen sind.

Ihr habt euch nach sehr viel ausgestreckt, ihr werdet sehr viel empfangen. Vertraut mir!

Dieses Wort ist wahr. Es ist ein Wort der Ermutigung, dass es weitergeht für euch, meine Kinder.

 

Martin Baron
02.03.2005