Wenn wir entmutigt sind, befinden wir uns in einer problematischen Situation.

Enttäuschung und der Verlust von Hoffnung, Vertrauen und Begeisterung sind gefährliche Waffen, die der feind benutzt, um in unseren Herzen den Glauben zu schwächen und letztlich unsere Beziehung zu Jesus zu zerstören. Entmutigung ist für unser geistliches Leben hochgefährlich.

Das wichtigste Ziel des „feindes unserer Seele“ ist es, die Verbindung, Vertrautheit und Gemeinschaft mit unserem Herrn zu zerstören. Dazu nutzt er jede Gelegenheit und jede denkbare Waffe, insbesondere Hoffnungslosigkeit, Aussichtslosigkeit, Pessimismus, Entmutigung, Frustration, Furcht und Enttäuschung.

Doch denk einmal an Petrus. Er verleugnete Jesus dreimal. Dennoch sagte der Herr zu ihm etwas, das ihn in all seiner Schwachheit und all seinem Versagen letztlich getragen hat:

Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder. 
Lukas 22,32

Jesus bete interessanterweise nicht, dass Petrus gar nicht erst fallen würde, sondern, dass sein Glaube nicht aufhört.

Stell dir einmal die Tiefe der Selbstzweifel vor, die Petrus nach seiner Verleugnung ergriffen und geplagt haben müssen. Welche Gedanken der Entmutigung, der Desillusion, Verdammnis, Schuld, Angst und Ablehnung müssen ihm im Kopf und Herz gewesen sein. Doch in einer einzigen Begegnung mit Jesus wurde er völlig wiederhergestellt (Johannes 21,15-19).

Später schreibt genau dieser Petrus:

Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. 
1.Petrus 5,10

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. 
Hebräer 11,6