Gebet bedeutet nicht, Gott vorzutragen, was er für uns alles tun soll. Es ist keine „To-Do-Liste“ für Gott. Manche Gebete klingen fast wie der Versuch, Gott zu nötigen, etwas zu tun, was er zwar eigentlich gar nicht machen will, von dem wir aber gerne möchten, dass er es für uns tun soll

Ich glaube nicht, dass das die Art von Gebet ist, wie wir es im Neuen Testament finden. Denn der Geist Jesu lebt in uns und wir sind berufen, Könige und Priester zu sein. Diese hohe Position bedeutet durchaus auch, dass Gott für uns nicht einfach das tut, von dem er möchte, dass wir selbst es umsetzen sollen, während wir uns gemütlich zurücklehnen.

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat
1.Petrus 2,9

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
2.Korinther 5,20