Neulich sagte jemand ganz aufgebracht zu mir: „Na also hör mal, den Hunger nach Gott, den kann ich mir doch nicht machen. Entweder man hat Hunger, oder nicht!“

Doch wie sieht es im Natürlichen mit unserem Hunger und dem Sättigungsgefühl aus? Wenn wir uns ständig zwischendurch mit irgendetwas abfüllen, haben wir keinen Hunger.

Im Geistlichen ist es ganz genauso. Wenn wir unseren Geist und unsere Seele kontinuierlich mit irgendwelchen Nachrichten, mit Unterhaltung oder den Sorgen der Welt abfüllen, dann fehlt uns das Verlangen nach Gott. Doch Gott will, dass wir ihn und sein Wort begehren.

In der Apostelgeschichte wird uns von einem Mann berichtet, von dem es heißt:

Dieser … begehrte das Wort Gottes zu hören! 
Apostelgeschichte 13,7

Gott bietet uns sein Wort an, weil er weiß, dass wir es als gute, gesunde, sättigende Nahrung für Geist, Seele und Leib brauchen. Du musst deinen inneren Menschen immer wieder mit dem Guten sättigen, das Gott dir anbietet.

Feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen. 
Hebräer 5,14