Ich denke manchmal, dass unser Weg als Christen wie durch eine große Zahl Türen gesäumt zu sein scheint. Es sind Möglichkeiten, die sich bieten, Chancen, Aufgaben, Berufungen, vielleicht auch Prüfungen.

Oft stehen wir vor solch einer Tür und probieren, ob sie sich öffnen lässt. Wenn ja, machen wir sie vorsichtig einen Spalt weit auf und schauen, was uns dahinter erwartet. Wenn nicht, sehen wir nach, ob wir den passenden Schlüssel haben.

Wir haben oft vor verschlossenen Türen gestanden und keinen passenden Schlüssel in unserem Gepäck gefunden. Wir haben oft Chancen erwartet, die sich nicht boten, Möglichkeiten, die sich nicht ergaben, Wege, die verschlossen blieben. Wir haben oft die Klinke heruntergedrückt nur um festzustellen, dass wir hier nicht weiterkommen werde. Was tun?

Ganz einfach. Zurück auf den Weg und weitergehen. Bloß nicht stehen bleiben. Bloß nicht verzagen, verzweifeln. Bloß nicht einer lähmenden Enttäuschung Raum geben. Dranbleiben, Weitergehen und hoffen, dass es vielleicht die nächste Tür ist … oder die übernächste …, die der Herr für mich öffnet.

Es werden ganz gewiss nicht alle Türen zu sein!


Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.  
Epheser 2,10

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.  
Johannes 14,6