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Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an!
Johannes 4,35

Heute hat Martin gleich mehrere Eindrücke und Bilder weitergegeben, die uns erreicht haben. Sie sind kurz, aber äußerst markant. 

  • Es braucht viele kleine Mähdrescher
  • So ausgerüstet, bringst du die Ernte ein
  • Etwas Großes steht bevor
  • Erntestrauß
  • Die Zeit rückt nahe!
  • Ihr schafft alles mit Mir

 

1. 
Es braucht viele kleine Mähdrescher

Als ihr für gutes Wetter für die Ernte betetet, sah ich vor meinem inneren Auge mehrere „kleine“ Mähdrescher. Ich erinnerte mich daran, dass früher sehr viele Bauern einen Mähdrescher hatten. Wenn die Ernte reif und das Wetter gut war, konnte sie gleichzeitig ihre Ernte einbringen. 
Heute übernimmt das Ernten bei uns ein Unternehmer mit einem riesigen Mähdrescher. Allerdings macht er das ja in der ganzen Gegend, so dass es mehrere Wochen schönes Wetter haben muss, wenn alle Bauern eine gute Ernte einfahren wollen.

Der Heilige Geist gab mir dann den Vergleich zur bevorstehenden Ernte. Wenn wir uns auf wenige „große“ Erntehelfer verlassen (die das besser können als wir selbst), dann werden viele verloren gehen, weil die Frucht wegen des aufkommenden Regens verdirbt (den Störungen des feindes). Es braucht viele kleine Mähdrescher, die dann gleichzeitig überall die Ernte einbringen können.

Ulrike

 

2. 
So ausgerüstet, bringst du die Ernte ein

Der Herr erinnerte mich daran, wie ich am Tag zuvor Lavendelblüten geschnitten hatte, um kleine Sträußchen daraus zu binden. Die langen Halme lagen größtenteils flach auf der Erde, da sie ein Unwetter zu Boden gedrückt hatte. Ich hob sie mit einer Hand büschelweise vom Boden auf und schnitt sie mit einer kleinen Sichel ab. Büschel für Büschel.

Ehrlich gesagt, hatte ich mir die große Ernte, von der die Prophezeiungen die ganze Zeit sprechen, anders vorgestellt. So mühsam und klein-klein sollten wir ernten? Da bekam ich die Antwort, dass jeder der Erntehelfer die Ausrüstung einsetzen wird, die für den Platz in der Ernte, an den er gestellt wird, die richtige ist.

Nicht überall liegen die reifen, schweren Ähren so auf dem Boden, von Regen und Wind niedergedrückt. „Aber bei mir, oder?“, fragte ich im Stillen mit leisem Protest.

„Du hast Füße zum Laufen, Hände zum Aufrichten, ein Herz voll Mitgefühl und einen Mund, um Worte des Trostes, der Ermunterung, der Stärkung auszusprechen, die Mein Heiliger Geist in dich legt. So ausgerüstet, bringst du die Ernte ein, für die Ich dich vorgesehen habe.“

Ja, Herr, mit einem Mähdrescher könnte ich eh’ nicht umgehen und ich bin dankbar, dass Du auch meine kleine Kraft brauchen kannst.

Ingrid

 

3. 
Etwas Großes steht bevor

Gestern in unserer gemeinsamen Gebetszeit nahm ich ein deutliches Rauschen, Murmeln, eine Unruhe in der Himmelswelt wahr. Es wirkte, als wenn etwas Großes bevorsteht. Es war, als ob auf ein Zeichen gewartet wurde. 
Danach sah ich ein großes Zepter, welches von oben nach unten bewegt wurde.

Jürgen

 

4. 
Erntestrauß

Ich hatte zwei immer wiederkehrende Bilder, die sich mir regelrecht einbrannten:

Erstes Bild: 
Ich sehe, wie eine Hand in triumphierender Geste einen „Erntestrauß“ emporreckt. 
Ich habe den Eindruck: es ist wie bei einer Pokalübergabe. Diese Geste wiederholt sich immer, immer wieder. 
Der Strauß besteht hauptsächlich aus Getreidehalmen mit fetten Ähren. Dazwischen ein paar Kornblumen und Ähnliches.

Zweites Bild: 
Ich sehe mehrere riesige Getreidespeicher. Ich habe den Innenblick und sehe, wie das Korn über Förderanlagen/Förderbänder in die Speicher hineinbefördert wird. Dasselbe passiert in mehreren Speichern, die nebeneinander aufgestellt sind. Es ist eine Freude zu sehen, wie das goldene Korn zusehends den Getreideberg anwachsen lässt.

Auslegung: 
Der Herr will uns ermutigen, treu zu bleiben, denn die Ernte kommt bald und es wird eine sehr, sehr große Ernte geben. 
Jeder Einzelne erhält eine Anerkennung, den Erntestrauß. 
Der Herr wertschätzt unseren Einsatz für Sein Reich sehr. 
Sind wir bereit, Förderbänder für den Herrn der Ernte zu sein? Sind wir bereit, uns hinzugeben? Sind wir bereit, groß zu denken?

Reinhold

 

5. 
Die Zeit rückt nahe!

Heute Nacht wurde ich vom Herrn mehrfach geweckt. Ich fragte ihn, warum ich geweckt wurde (eigentlich schlafe ich um diese Zeit immer sehr fest).

Er sagte mir:

„Schreibe! 
Ich bin der Herr, folgt Meinen Anweisungen! 
Ich spreche durch Meinen Ruach. 
Die Zeit ist reif, Meine Felder zu ernten! 
Nehmt eure Erntewerkzeuge! 
Bereitet alles vor! 
Seid wachsam und schlaft nicht! 
Bereitet die Scheunen vor! 
Die Zeit rückt nahe!“ 

Jürgen

 

6. 
Ihr schafft alles mit Mir

Ich sehe auf einer schönen Wiese eine endlose lange Tafel/Tisch stehen. Wir alle die fasten, sitzen in einer schönen Festkleidung an dieser Tafel. Dann sagt der Herr: „Das will Ich euch schenken, wieder geben, was ihr verloren habt oder bisher noch nicht erfasst habt“.

Dann kommen ganz viele Engel und jeder bekommt von hinten ein Band um den Hals gelegt, wo eine goldene Münze dranhängt, wie bei einer Siegerehrung.

Nun beginnt der lange Tisch, der überhäuft ist zum Überfluss mit wunderbaren Gaben, wie ein Fließband zu laufen und jeder von uns nimmt sich etwas Wunderschönes von diesem Fließband. Indem es an uns vorbeifließt, weiß jeder, was ihm gehört und was er ergreifen soll, was er verloren hat, oder was er noch nie hatte. Wir sind alle von Ehrfurcht erfasst, aber auch voller Freude. 
Ja viele Freudentränen fließen, weil Schuldgefühle abfallen und ein tiefer Friede in unser Herz einkehrt.

Wir spüren, dass Jesus da ist, und uns sagt: „Ihr schafft alles mit Mir, glaubt nur!

Sigrid