Die Verwandlung der Dinge … die als geschaffene erschüttert werden, damit die unerschütterlichen bleiben. 
Hebräer 12,27

Gerd-Peter hatte am 11. Juli 2021 einen interessanten, aber sehr ernsten Traum. In den auf uns zukommenden Erschütterungen und Umwälzungen wird vieles erschüttert werden, dass nicht ganz real auf dem Unerschütterlichen gebaut ist. Dinge werden sich dramatisch verändern.


Ich bin im Urlaub an die Küste gefahren. Da war eine Hotelanlage, die auf einer Felsklippe war, ca. 30-50 Meter hoch. Ich befand mich in einem Saal, wo es mehrere Fenster gab und ich stand so, dass ich aus allen Fenstern herausschauen konnte. Draußen standen Menschen an einer Mauer und schauten zum Meer hinunter.

Plötzlich kam eine Welle über sie und hat sie alle ins Meer mitgerissen. Die Menschen in der Hotelanlage haben das gar nicht mitbekommen. Mir kam es so vor, als ob ich der Einzige war, der dies mitbekommen hatte.

Kurze Zeit später kam wieder eine Welle und dadurch wurde das Haus erschüttert. Die Menschen im Hotel hatten das dann mitbekommen und erschraken kurz, hatten dann aber gleich wieder ihre Arbeit aufgenommen oder sich wieder mit dem Anderen unterhalten.

Ich kam dann mit zwei Männern ins Gespräch und die waren bereit, mit mir wegzufahren. Wir wollten unsere Koffer holen und befanden uns in einem Flur, wo es viele Türen gab. Wir öffneten einige Türen, aber der Ausgang war nicht darunter. Dann haben wir eine Türe gesehen, die aufgemalt war. Es war eine Sperrholzplatte. Wir klappten sie weg und da war dann der Ausgang. Eine Treppe ging nach unten. Ich bin dann vorausgegangen.

Drei Leute begegneten mir und ich stellte dann fest, dass die beiden Männer nicht mehr bei mir waren. So ging ich die Treppe hoch und einer begegnete mir. Den fragte ich, wo der andere ist und er sagte mir: „Der muss wahrscheinlich noch oben sein.“ Dieser eine war auch noch unser Fahrer.

Wir sind dann wieder in den Raum hochgegangen und dann sah ich ihn bei den anderen Menschen am Tisch sitzen. Ich fragte ihn, was mit ihm los sei, wir müssen doch von hier gehen.

Er sagte mir, dass es doch nicht so wild ist und die anderen haben ihn überredet, doch zu bleiben. Sie erzählten ihm eine Geschichte, dass der Hausbesitzer eine Vision hatte, dass eine 30 Meter hohe Welle über die Hotelanlage kommen würde und er aber zu diesem Zeitpunkt in Urlaub wäre. Der Hotelbesitzer war aber noch hier. Alle lachten und dann packte ich ihn an den Armen und schleifte ihn hinaus. 
Als wir am Treppenabgang ankamen, bin ich dann aufgewacht. 
 

Auslegung:

Felsklippe: Jesus ist der Fels

Hotelanlage: Sie befindet sich auf „dem Felsen“. Das Gebäude widerspiegelt die heutige Gemeindestruktur der Jesusgemeinden. Jesus nannte früher den Tempel Gottes eine Räuberhöhle (Matthäus 21,13), heute ist es ein Vergnügungsort. 
In einer Hotelanlage findest du: Urlaub, Wellness, Vergnügen, weltliche Genüsse. Alles dreht sich nur um den Gast, dass er sich wohl fühlt und Spaß hat. U.a. hat sich die Gemeindestruktur der Welt angepasst. 
Jesus gab aber der Gemeinde einen Marschbefehl: „Geht hinaus in alle Welt.“ (Markus 16,15). Beachte auch was Jak. 4,4 aussagt!

Erste Welle: Diese Menschen deuten Gemeinden an, die durch die Coronakrise weggespült wurden und ihre Türen schließen mussten.

Zweite Welle: Erschütterung der Gemeinde in ihrem Gemeindefundament. Durch Corona haben viele wiedergeborene Christen durch das Internet über den Gemeinde-Tellerrand schauen müssen und haben dabei festgestellt, dass es mehr gibt. Plötzlich wurde ihr geistlicher Hunger entfacht und sie stellten fest, dass etwas in ihrer Gemeinde fehlt. Besonders das religiöse, gesetzliche Fundament dieser Gemeinden ist dadurch erschüttert worden. Das Gemeindeleben geht aber trotzdem wieder normal weiter.

Riesenwelle: Gottes Gericht, wie bei Noah. Eine Tsunamiwelle, die die ganze Hotelanlage (Gemeinde) vernichtet. Somit wird die heutige Gemeindestruktur in ihrer weltlichen, religiösen, gesetzlichen Struktur völlig vernichtet.

30 m hoch: Jesu Dienst fing mit 30 Jahren an. Jesus wird Seine Braut wiederherstellen, so dass sie ohne Flecken und Runzeln dasteht. Dieses Werk, diese Wiederherstellung, geschieht durch den Heiligen Geist und Wehe, ein Mensch versucht dieses Werk zu stoppen oder sich einzumischen, der bekommt vom Herrn eine auf die Finger. Die Welt wird das übernatürliche Handeln des Heiligen Geistes erleben. U.a. wird es einen Auszug aus dem Weltsystem geben, der gleich zu deuten ist mit dem israelischen Auszug aus Ägypten (Micha 7,15-17). Dann wird Jesus das Haupt der Gemeinde sein.

Am Tisch: Matthäus 24,38: Wie in den Tagen vor der Flut: Sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten … Sie liebten die Vergnügungen dieser Welt, bis die Flut kam.

Tür: Jesus ist die Tür für Seine Schafe. Nur die durch diese Tür gehen, finden den Ausgang aus der Hotelanlage, somit den Ausgang aus der heutigen Gemeindestruktur und -leben! Wir mussten den Ausgang suchen, der letztendlich in einer unscheinbaren Tür verborgen war.

Gerd-Peter

 

 

 

Ich hatte vor etlichen Jahren eine Vision von meiner damaligen Gemeinde. Sie befand sich am Strand und machte das was alle Leute am Strand so machen. Die einen spielten Volleyball, die anderen machten Party, andere sonnten sich nur und welche planschten im Wasser und einige bauten Burgen und verteidigten sie. Das normale Beachlife eben. 
Dann kam mit etwas Abstand die nächste Gemeinde. Wieder Abstand dann die nächste. Der ganze Strand war voll. Und überall die gleichen Spielchen. Ich war ja auch dabei. Durch Zufall schaute ich kurz aufs Meer raus und erschrak, weil sich dort, nur schwach zu erkennen, eine riesige Welle aufbaute. Ich dachte, in meiner Vision, wenn diese Welle kommt, wird es die ganzen Gemeinden von der Platte putzen.

Es gab dann einen persönlichen Hinweis an mich, nämlich mein Board zu nehmen (die Bibel) und rauszuschwimmen, um eben irgendwann auf der Welle zurückzusurfen.

Kurz nach dieser Vision geschah dieser Große Tsunami wo über 100.000 Menschen starben und da erschrak ich wirklich. Ich denke die Gemeinde muss sich vorbereiten und tut das teilweise auch. Wir müssen in eine größere Ernsthaftigkeit rein und von oberflächlichem Geplänkel, was sich viele noch leisten, wegkommen.

Karin