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Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 
Matthäus 4,19

Eine biblische Analogie zur Ernte ist es, Menschen zu fischen. Reinhold sah zwei bemerkenswerte Bilder dazu. Und dann hatte er einen Traum mit einer deutlichen Warnung.

 

1.Bild

Ich sah zwei riesige Trawler (Schiffe für die Hochseefischerei), sie haben gemeinsam ein Schleppnetz gewaltigen Ausmaßes ins Meer gelassen und werden es gemeinsam einholen. Der große Fischzug beginnt. Jeder Mann an Bord hat seinen Platz eingenommen. Jeder weiß, was er zu tun. Jeder weiß, dass er sich auf den anderen verlassen muss und kann. Alle Handgriffe und Arbeitsschritte sind aufeinander abgestimmt. Jeder weiß, dass der Kapitän alles unter Kontrolle hat und man sich auf ihn verlassen kann. Deshalb ordnen sich alle seinem Befehl freiwillig unter. 
Alle haben eine Mission: Sie sind Fischer! 
Alle haben eine Vision: ein prall gefülltes Netz voller Fische!

2. Bild

Da ist ein großer See. Ich sehe viele Menschen im Kreis, mitten im flachen Wasser stehend. Alle halten den oberen Rand eines Netzes fest. Das zwischen ihnen befindliche Netz ist bis zum Bersten mit Fischen gefüllt. 

Es gibt einen großen Fischzug. Gemeinsam sichern die Leute den Fang. Jeder steht an seinem Platz. Jeder einzelne hat seine Position eingenommen. Wenn nur einer vom denen die dort stehen, den Rand des Netzes sinken lassen würde, oder wenn nur eine Person einfach weggehen würde, wäre das wirklich ein Fiasko. Die bereits gefangenen Fische würden genau an dieser Stelle ausbrechen und ein Teil des Fanges wäre verloren.

Auslegung:

Bei beiden Bildern geht es um eine bevorstehende große Ernte und Erweckung. 

1. Bild 

Es geht um Weltmission. Wir sollen darum beten, dass jeder Christ zu diesem Thema seine geistliche Position einnimmt, die ihm Jesus Christus (Kapitän) zugewiesen hat. Sei es ein Beter zu sein, oder auch ein Evangelist oder ein Missionar. 
Der Herr sagt: „Sei treu in dem was du tust und bist. Die Treuen werde ich reichlich belohnen!“ 
Habe Gemeinschaft mit denen die diese eine Vision der Weltmission mit dir teilen.

2. Bild

Speziell in Deutschland steht eine große geistliche Ernte bevor. Auch hier gilt: Nimm deine Position ein, ob als Beter oder als Evangelist.  
Der Herr spricht: „Seid zuverlässig! Seid ermutigt und lass eure Hände nicht sinken. Siehe, Ich komme bald! Habt enge Gemeinschaft miteinander, so wird es euch gelingen. Stärkt einander! Betet um noch mehr Heilung. Betet um noch mehr Arbeiter zum Einbringen der Ernte.“

 

Wasserfall

Ich habe einen kurzen, eindrücklichen Traum. Ich sehe mich durch einen Fluss waten in typischer Fischermontur, mit einem großen Kescher bewaffnet. Der kleine Fluss strömt ruhig dahin.

Plötzlich wird mir der Kescher durch eine kraftvolle Strömung förmlich aus der Hand gerissen. Ich versuche, ihn durch schnelles Vorwärtsdrängen zu erhaschen. Dabei merke ich, wie ich selbst in einen starken Sog gerate. Ich spüre Lebensgefahr; sehe, wie der Kescher in einen unerwartet auftauchenden Wasserfall gezogen wird. Ich schaue mich um, ob mir jemand vom Ufer aus helfen kann. Da ist niemand. Und doch ist dort jemand! Da ist jemand, den ich nicht sehe, aber deutlich spüre. Eine starke Macht widersteht dem Sog, der Strömung. Irgendwie komme ich da heraus und werde gerettet. 
Soweit mein Traum.

Auslegung:

Es ist noch einmal eine Warnung, nicht leichtsinnig zu sein. 
Der Fischer ist für mich ein Synonym des Erntearbeiters. 
Der feind versucht, uns unsere Werkzeuge/Waffen/Geistesgaben zu entreißen, um die Ernte/das Fangen der Fische zu verhindern. 
Es wird ihm nicht gelingen, auch wenn es manchmal so aussieht. Der Herr wird uns immer wieder neu und frisch die geeigneten Werkzeuge zur Verfügung stellen. Der Vorrat ist unerschöpflich.

Werkzeuge und Geräte wegzunehmen ist nur der erste Schritt des widersachers. Der feind will uns verführen, in pseudogeistlicher Weise vorwärts zu drängen, das heißt, Dingen nachzujagen, die zwar wichtig, aber wiederum nicht so wichtig sind, dass wir unser geistliches und eventuell auch natürliches Leben aufs Spiel setzen. Unser Gott, unser Herr Jesus Christus, der Heilige Geist in Persona sollen im Mittelpunkt bleiben. Nicht die tollen Gaben/Werkzeuge sollen wir lieben, sondern den Herrn selbst.

Wir machen Fehler, sind auf dem Weg. Das ist ein stückweit normal. Er hat alles unter Kontrolle. Seine Kraft ist stärker als jeder Sog des bösen. Er wird uns retten! Dich und mich!