Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten zu ihm, umfassten seine Füße und warfen sich vor ihm nieder. 
Matthäus 28,9

Ich sah einen riesigen, leuchtenden Berg, auf dem und um den herum allerlei wunderschöne Pflanzen blühten. Viele Menschen waren dort in absoluter Leichtigkeit, Freude und Frieden beisammen. Es erklangen auch besonders berührende Melodien von verschiedenen Instrumenten. Ich fühlte, dass die Menschen auf dem Berg einen langen, teils beschwerlichen Weg hinter sich hatten und nun endlich am Ziel waren. Dieser Berg stand für das sichtbar gewordene Reich Gottes, Seine auf dieser Erde angebrochene Königsherrschaft.

Ich sah einen riesigen, leuchtenden Berg, auf dem und um den herum allerlei wunderschöne Pflanzen blühten. Viele Menschen waren dort in absoluter Leichtigkeit, Freude und Frieden beisammen. Es erklangen auch besonders berührende Melodien von verschiedenen Instrumenten. Ich fühlte, dass die Menschen auf dem Berg einen langen, teils beschwerlichen Weg hinter sich hatten und nun endlich am Ziel waren. Dieser Berg stand für das sichtbar gewordene Reich Gottes, Seine auf dieser Erde angebrochene Königsherrschaft.

Danach schwenkte der Blick zu einer nicht allzu großen Gruppe von Menschen, die vielleicht einen Kilometer entfernt von dem Berg stand, und sich in seine Richtung bewegte. Für sie war der Berg, also ihr Ziel, schon in Sichtweite. Ich selbst war Teil dieser Gruppe und hörte im Geist eine Erklärung: „Das seid ihr, Meine Familie, Meine Armee auf der Erde, in dieser Zeit. Ihr seid auf den letzten Metern“.

Als ich meinen Blick von dieser Position in Richtung des Berges erhob, bemerkte ich, dass es keinen geraden Weg oder glatte Ebene dorthin gab. Vielmehr tat sich ein düsterer Abgrund zwischen uns und dem Berg aus. Es war eine schreckliche Atmosphäre spürbar, die aus den unergründlichen Tiefen heraufstieg. 
Ich war erschüttert und schaute besorgt, fragend in Richtung Berg zu Jesus: „Wie sollen wir diesen Abgrund überwinden?“ Sein fester, Frieden ausstrahlender Blick stärkte mein Vertrauen.

„Ich komme euch entgegen!“

Diese Worte von Ihm waren kraftvoll und vertrieben die aus dem Abgrund nach uns greifende Furcht augenblicklich. „Ich komme euch entgegen!“ Das hat uns berührt und gestärkt.

Wir gingen die nächsten Schritte in diesem Vertrauen. Beim Gehen merkten wir, wie uns plötzlich eine helle Wolke einhüllte. Diese Wolke trug Gottes Herrlichkeit spürbar in sich. Das Eigentümlich war, dass die Wolke für uns wie Flügel wirkte. Wir mussten nicht durch den Abgrund klettern, sondern sind darüber wie hinweg geschwebt.

Unter uns konnten wir viele, viele Menschen sehen, die von dämonischen Kräften brutal an- und immer tiefer in den Abgrund hineingetrieben wurden. Es war entsetzlich. Die dämonen wollten auch uns attackieren, aber konnten uns nicht einmal berühren.

Als wir ungefähr 100 Meter zurückgelegt hatten, begannen die ersten Menschen aus dem Abgrund, ihren Blick in Richtung der Wolke zu wenden. Als sie deren Licht und Schönheit sahen und wie sie uns über den Abgrund hinweg trug, hatten sie den sehnlichen Wunsch, dass sie auch Teil unserer Bewegung würden. 
Sie fragten: „Wohin geht euer Weg?“ Wir berichteten ihnen von unserem Ziel, dem Berg und dass Jesus uns mit Seiner Gegenwart dorthin trug. Wie von Magneten wurden sehr viele Menschen aus dem Abgrund herausgezogen und dem Wolkenzug hinzugefügt. Es wurden immer mehr. Wir bewegten uns immer schneller auf den Berg zu und immer mehr Menschen wurden angeschlossen...

Hier endete das Bild.

Ich war sehr ermutigt, besonders von den Worten Jesu: „Ich komme euch entgegen!“ In den zunehmend schwieriger und düsterer werdenden natürlichen Umständen und der sich immer mehr zu erkennen gebenden finsternis, werden wir in den nächsten Jahren immer mehr dahin kommen, gar nicht auf die Umstände zu sehen. Wir werden völlig unabhängig von dem, was in der Welt geschieht, auf die Herrlichkeit zugehen. Echter Glaube wird sich entwickeln, denn wir werden den Boden wie in diesem Bild, also das, was uns als Kinder Gottes bisher genauso wie alle anderen Menschen in diesem Land getragen hat verlassen, seien es Finanzen, soziale, gesundheitliche, gesellschaftliche und religiöse Systeme oder bewusste und unbewusste menschliche Glaubensätze. Er bricht nämlich weg. Entweder stürzen wir dann in den Abgrund oder aber wir werden es wie in dem Bild erleben, dass uns ein neues, überwältigendes, kraftvolles Erleben der Herrlichkeit Gottes, der übernatürlichen Versorgung, Heilung und Freude, umgibt, wie die Wolke.

Dieses neue, starke Wirken Gottes, wird uns umgeben und tragen und ein für Alle sichtbares Zeugnis sein. Wie beim Auszug aus Ägypten die leuchtende Wolke voran ging, so gehen wir in der vollen Präsenz Jesu auf unser Ziel zu. Alles, was im Himmel Realität ist, wird auch schon in unserer Nähe real und für Andere greifbar werden, weil Christus in Seiner Fülle in uns lebt. 
Das hat mich wieder neu so berührt.

Rahel