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Freuen werden sich die Wüste und das dürre Land, jauchzen wird die Steppe und aufblühen wie eine Narzisse. 
Jesaja 35,1

Ich sehe vor mir das Bild einer großen Wüste und blicke in ein großes, leicht geschwungenes Tal. Alles, was zu sehen ist, ist Sand, Geröll, Steine und Felsen. Doch im Boden verborgen befinden sich unzählige Samen. Es beginnt zu regnen und innerhalb weniger Tage gehen diese Samen auf und bilden einen Teppich von genialer Farb- und Blütenpracht, so weit das Auge reicht.

Dann sehe ich das Ganze wie zwei sich überlagernde Bilder, wie Layer, wie Folien, die man übereinanderlegt. Zum einen ist da die trockene, lebensfeindliche Wüste, zum anderen sehe ich das gleiche Tal in voller Blütenpracht. Jesus kommt lächelnd durch diese bunte Blütenwiese auf mich zu und sagt: Siehst du, was ich tun kann?

Die geistliche Situation in Deutschland ist ähnlich. Wenn man sich umschaut, sieht man derzeit vor allem die Wüste, doch der Boden hat in der Vergangenheit ‒ über viele Jahrzehnte ‒ Unmengen von Samen aufgenommen und empfangen. Sowie der Regen des Herrn kommt, wird er aufgehen.