Tanyas Armenspeisung in Südafrika

Seit Kurzem ist es möglich, für Tanyas Armenspeisung direkt in Deutschland zu spenden.

Die von Christen geleitete Viva Foundation, mit der Tanya in Südafrika jetzt zusammenarbeitet, hat ein Konto in Deutschland und kann dir sogar eine deutsche Spendenbescheinigung erstellen.

Das Geld kommt komplett beim Projekt „Tanyas Armenspeisung“ an, wenn du es entsprechend vermerkst. 
In dem kurzen Video (in Deutsch) siehst du Tanya mit Meleney, der Leiterin von Viva.

Bankkonto:  
Viva Foundation e.V. 
Keltenstrasse 7, 56170 Bendorf, Deutschland
Verwendungszweck: Tanyas Armenspeisung 
Sparkasse Mayen 
IBAN: DE14576500100098044019  
BIC: MALADE51MYN

 

Mehr Infos (in Englisch): www.vivafoundation.life 

Bitte beachten: Für Gottes Haus gilt, dass es von unserer Satzung her nicht möglich ist, Finanzen nach Südafrika weiterzugeben. 
Bitte deshalb nicht das Gottes Haus Spendenkonto verwenden

 

 

Update vom 17. Juni 2021

Seit die Regierung im Februar die Covid-19-Einkommensbeihilfe gestrichen hat, sind viele Menschen in bittere Armut abgerutscht. Mit deiner Spende ernährst du jeden Tag Menschen, die sonst nichts zu essen haben. 

Im Juni konnten wir verteilen:

  • 105 wöchentliche Lebensmittel-Gutscheine (ernähren eine 4-köpfige Familie für eine Woche)
  • 300+ kleine Lebensmittelpakete (1 Einkaufstasche voll, die ich von meinem Haus aus verteile, wenn hungrige Menschen an unserer Tür klingeln)
  • 330 monatliche Lebensmittelpakete (ernähren eine 4-köpfige Familie einen Monat lang)
  • 6.000 Mahlzeiten für Viva-Schulkinder in einer Siedlung ohne Grundversorgung wie Strom oder fließendem Wasser
  • Über 5 Tonnen Lebensmittel wurden an Altersheime, Waisenhäuser, Gemeindeküchen und Kirchenprogramme geliefert

Wir konnten auch eine neue Gruppe von 8 Frauen in das Entwicklungsprogramm aufnehmen und ihnen helfen, kleine Unternehmen zu gründen. Das funktioniert gut, so dass wir das Programm auch auf alleinerziehende Mütter ausweiten. 
Aufgrund dieses Programms (kleine zinslose Kredite zur Gründung von Kleinstunternehmen) sind einige wunderbare Dinge passiert, wie zum Beispiel:

Kwanele hat ein Catering-Unternehmen gegründet. Sie zahlt ihre Miete und plant, ihre Kinder aus Simbabwe im Juli zu sich zu holen. Sie hat sie seit 2 Jahren nicht mehr gesehen.

Mama Betty, die Hundebetten und Decken herstellt, konnte genug Stoff kaufen, um ihren ersten großen Auftrag in einem Geschäft zu erfüllen. Ihr Geschäft unterstützt 12 Familienmitglieder jeden Alters.

Sibonile betreibt jetzt einen mobilen Schönheitssalon, sie konnte sich zuvor die Materialien nicht leisten.

 

 

Update vom 20. Mai 2021

Sieh dir dieses kurze Video an. Tanya veranstaltet gemeinsam mit der Viva Foundation einen besonderen Tag für die Kinder einer Schule in den Slums von Johannesburg.

 

 

Update vom 22. April 2021

Hier in Südafrika sind die Auswirkungen von mehr als einem Jahr verlorener Arbeitsplätze und Einkommen stark zu spüren. Wir sehen mehr hungernde Menschen als je zuvor, und die Aufgabe, die vor uns liegt, bleibt enorm. Aber es gibt auch eine gute Nachricht!

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass wir in diesem Monat unsere Bemühungen, die Hungernden zu speisen, erheblich steigern konnten – dank der liebevollen Herzen von Menschen wie euch, die für diejenigen spenden, die sie niemals treffen werden.

In den letzten 4 Wochen habt ihr möglich gemacht:

  • 600 Lebensmittelpakete durch das Viva-Schulspeisungsprogramm zu verteilen, bei dem wir die Kinder mit Essen für ihre Familien nach Hause schicken.
  • Versorgung von 300 Schulkindern mit Frühstück und Mittagessen von Montag bis Freitag den ganzen Monat über
  • Ausgabe von über 140 Lebensmittelgutscheinen (jeder Gutschein reicht aus, um eine 4-köpfige Familie eine Woche lang zu ernähren)
  • Aber nicht nur das, auch unser Entwicklungsprogramm – das den Ärmsten der Armen helfen soll, kleine Mini-Unternehmen zu gründen – ist gewachsen. Zusätzlich zu den derzeitigen 18 Personen kommen in den nächsten zwei Wochen weitere 10 Frauen hinzu, während wir in einer örtlichen Kirche Trainingsworkshops abhalten, um ihnen zu helfen, grundlegende Geschäftsfähigkeiten zu erwerben, während wir uns auch um ihre geistlichen Bedürfnisse kümmern.

Und deshalb ein Bild von ein paar Hühnern. Denn diese Hühner sind das neue Geschäft von Thandeh, einer der „Stars“ der Entwicklungsgruppe, deren Mikrogeschäft jetzt floriert. Sie und ihre Kinder sind nicht mehr auf Lebensmittelpakete angewiesen.

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr das alles möglich macht. 
Tanya Gardiner

 

Update vom 25. März 2021

Viele Grüße aus Johannesburg, Südafrika! Als wir vor einem Jahr aus der grassierenden Not heraus mit der Speisung der Hilfesuchenden an unserer Eingangstür begannen, hätten wir uns nie vorstellen können, dass wir ein Jahr später immer noch dabei sind, denen, die nichts haben, eine helfende Hand zu reichen. Auch wenn sich die Covid-Krise hier aktuell etwas entspannt hat, sind der Hunger und die schreckliche Armut extrem hoch. Deshalb danken wir Gott, dass wir dank dir und anderen, die uns beistehen, immer noch in der Lage sind, „Jesu Hände für die Armen“ zu sein.

Wir sind jetzt offiziell „Viva Johannesburg“

Obwohl ich das Projekt der Armenspeisung ganz klein in meinem Vorgarten begonnen habe, ist es inzwischen viel zu groß geworden, um noch unter dem „Steuer-Radar“ zu bleiben. Ich freue mich deshalb sehr, dir mitteilen zu können, dass wir jetzt unter dem Dach der ‚Viva Foundation‘ arbeiten, die uns von Anfang an unterstützt hat. Jetzt können wir Spenden direkt auf das Bankkonto der Stiftung, die als Wohltätigkeitsorganisation registriert ist, einzahlen, was mich rechtlich absichert.  
Meleney und Leon Kriel, die die ‚Viva Foundation‘ leiten, sind lebenslange Freunde, die auch eine lange persönliche Geschichte mit CfaN verbindet. Gemeinsam konnten wir im letzten Jahr 1,5 Millionen Mahlzeiten ausgeben.

Diese Änderung hat keinen Einfluss auf unser Budget – wir verwenden weiterhin alle  Spenden (abzüglich der Überweisungsgebühren) für Lebensmittel, und ich bleibe für das Armenspeisungsprojekt in Johannesburg voll verantwortlich. Bitte nutze ab jetzt für PayPal-Spenden: meleney@vivafoundation.life

Im letzten Monat konnten wir:

  • über 300 Lebensmittelgutscheine verteilen (von denen jeder ausreicht, um eine vierköpfige Familie bis zu 2 Wochen lang zu ernähren)
  • 1.200 Lebensmittelpakete (für eine Woche) an Familien verteilen
  • 300 Schulkinder von Montag bis Freitag mit Frühstück und Mittagessen versorgen
  • 16 Frauen und 2 Männern helfen, Mini-Unternehmen zu gründen oder wieder zu aktivieren
  • 2 Tonnen Gemüse an Altenheime liefern

Von ganzem Herzen ein riesiges Dankeschön dafür, dass wir weitermachen können! 
Dieses Lebensmittel sind wirklich die „Lebensader für die Ärmsten“.

Gott segne dich!
Tanya Gardiner 
 

 

Update vom  25. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder in Christus,

wir möchten dich gerne über den aktuellen Stand der Armenspeisung hier in Johannesburg informieren, denn du hast einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dies zu ermöglichen.

Hier in Südafrika verursachen die Auswirkungen der verschiedenen Covid-Lockdowns immer noch schreckliches Leid. Weitere 20% der Bevölkerung sind im letzten Jahr unter die Armutsgrenze gerutscht. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung angibt, in der letzten Woche mindestens zwei Tage gehungert zu haben. Einige haben tagelang nichts gegessen.

Und doch sehen wir, wie sich täglich ein Wunder vor unseren Augen entfaltet. Jedes Mal, wenn unsere „Körbe“ leer werden, füllt der Herr sie wieder auf. Seit wir im Januar mit dem Programm wieder angefangen haben, konnten wir in jeder einzelnen Woche Lebensmittelgutscheine und Lebensmittel austeilen. Mit den Gutscheinen können sie bei einer großen Supermarktkette Lebensmittel für etwa 2 Wochen kaufen. Sie haben die Möglichkeit (und Würde), nach ihren individuellen Bedürfnissen auszuwählen – und wir haben die Gelegenheit, Familien mit mehreren Kindern größere Gutscheine zu geben. Im letzten Monat haben wir über 250 Lebensmittelgutscheine ausgegeben. Das sind mindestens 28.000 einzelne Mahlzeiten. Und es gibt noch mehr...

Nichts von dem wäre möglich, ohne deine Güte und dein Gehorsam gegenüber dem Drängen des Heiligen Geistes. Danke, dass du auf Ihn gehört hast, als Er in dein Herz sprach. Und danke – von ganzem Herzen – dafür, dass du es uns ermöglichst, Jesu Hände zu sein, die sich nach den Ärmsten ausstrecken.

Möge Gott dich mit Fülle und Freude segnen! 
Tanya Gardiner, 25. Februar 2021

 

Wie es begann...

Tanya Gardiner ist eine CfaN-Mitarbeiterin in Südafrika und die Tochter von CfaN-Vizepräsident Peter Vandenberg. Sie ist absolut vertrauenswürdig. 
Ihr privates Hilfsprojekt in Johannesburg, Südafrika entstand im Frühjahr 2020 ungeplant und aus der Not heraus. Arme Menschen, die durch den scharfen Lockdown in Südafrika unter Hunger und Mangel litten, klingelten bereits im März 2020 an ihrer Haustür und bettelten um Lebensmittel. Tanya gab das weiter, was sie im Hause hatte. Sehr bald wurden es mehr und sie kaufte gezielt für die Menschen in Not geeignete Lebensmittel ein. Doch nach ein paar Tagen waren ihre Ersparnisse verbraucht und es kamen immer mehr leidende Menschen an ihre Haustür. 
So fragte sie bei einigen Bekannten an, ob sie zur Unterstützung etwas geben könnten. Spontan entstand dieses Spendenprojekt. Im Sommer 2020 erreichte das Projekt seinen Höhepunkt. Eine Baptistengemeinde in der Nähe diente als Verteilzentrum.

Doch seit Februar 2021 spitzte sich die Lage in Südafrika wieder dramatisch zu. „Wir beobachten, wie sich eine städtische Hungersnot mit herzzerreißender Schnelligkeit entfaltet. Diese verzweifelte Situation wird von Tag zu Tag schlimmer. Es ist kein Ende in Sicht, und wir brauchen Ihre Hilfe. 
Jedes kleine bisschen hilft wirklich, wirklich. Jeder Lebensmittelgutscheine, den wir (per Handy) versenden, kostet R250, also etwa 12 Euro, und damit kann man genug Lebensmittel kaufen, um eine Familie 2 Wochen lang zu ernähren. Lebensmittelpakete (zum abholen) kosten etwa 7 Euro, und das reicht für eine Woche.
Das bewahrt die Menschen buchstäblich vor dem Verhungern. Es ist inzwischen Routine für uns, dort einzugreifen, wo ganze Familien seit Tagen nichts mehr gegessen haben, viel schlimmer als im letzten Jahr.

Bis Ende Januar zahlte die Regierung einen monatlichen Zuschuss von 17 Euro an diejenigen, die kein Einkommen haben (die Arbeitslosigkeit liegt in den ärmeren Vorstädten bei über 50 %). In dem Moment, in dem die Zuschüsse eingestellt wurden, setzte der Hunger ein. Es gibt keine Zeit zu verlieren.

"Hallo Mama, es tut mir so leid, dass ich dich belästige. Ich flehe Sie im Namen Jesu Christi an, wir haben nichts zu essen. seit drei Tagen nur Wasser zu trinken. können Sie es bitte in Ihrem Herzen finden, uns zu helfen, ich bitte Sie."