Tanyas Armenspeisung in Südafrika

Falls du etwas geben möchtest, beachte bitte Folgendes:

Es handelt sich hierbei um ein privates Unterstützungs-Projekt. Es ist kein Spendenprojekt, das Gottes Haus zugutekommt und es können auch keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Es ist uns von unserer Satzung her nicht möglich, Finanzen nach Südafrika weiterzugeben. 
Bitte deshalb nicht das Gottes Haus Spendenkonto verwenden.

Das Geld geht – abzüglich der Gebühren für GoFundMe und PayPal (für den Geld-Transfer) – komplett nach Südafrika und wird dort für die Armenspeisung verwendet.

Spenden sind möglich über:

 

PayPal

Wenn du selbst ein PayPal-Konto besitzt und direkt spenden möchtest, nutze einfach den Account der Viva Foundation (nähere Infos findest du weiter unten): meleney@vivafoundation.life 

 

Go Fund Me

Das ist eine Seite, die hilft, Spenden für derartige Projekte zu sammeln, hiermit startete unser ganzes Projekt: GoFundMe

 

Bank-Überweisung

Für diejenigen, die lieber eine normale Überweisung in Deutschland vornehmen wollen, haben wir ein Konto vorbereitet, von dem wir das Geld nach Südafrika weiterleiten. Bitte schreib uns kurz ein Mail, dann teilen wir dir die Bankverbindung mit: info@gottes-haus.de

 

 

Update vom 25. März 2021

Bericht von Tanya Gardiner

Viele Grüße aus Johannesburg, Südafrika!

Als wir vor einem Jahr aus der grassierenden Not heraus mit der Speisung der Hilfesuchenden an unserer Eingangstür begannen, hätten wir uns nie vorstellen können, dass wir ein Jahr später immer noch dabei sind, denen, die nichts haben, eine helfende Hand zu reichen. Auch wenn sich die Covid-Krise hier aktuell etwas entspannt hat, sind der Hunger und die schreckliche Armut extrem hoch. Deshalb danken wir Gott, dass wir dank dir und anderen, die uns beistehen, immer noch in der Lage sind, „Jesu Hände für die Armen“ zu sein.

Wir sind jetzt offiziell „Viva Johannesburg“

Obwohl ich das Projekt der Armenspeisung ganz klein in meinem Vorgarten begonnen habe, ist es inzwischen viel zu groß geworden, um noch unter dem „Steuer-Radar“ zu bleiben. Ich freue mich deshalb sehr, dir mitteilen zu können, dass wir jetzt unter dem Dach der ‚Viva Foundation‘ arbeiten, die uns von Anfang an unterstützt hat. Jetzt können wir Spenden direkt auf das Bankkonto der Stiftung, die als Wohltätigkeitsorganisation registriert ist, einzahlen, was mich rechtlich absichert.  
Meleney und Leon Kriel, die die ‚Viva Foundation‘ leiten, sind lebenslange Freunde, die auch eine lange persönliche Geschichte mit CfaN verbindet. Gemeinsam konnten wir im letzten Jahr 1,5 Millionen Mahlzeiten ausgeben.

Diese Änderung hat keinen Einfluss auf unser Budget – wir verwenden weiterhin alle  Spenden (abzüglich der Überweisungsgebühren) für Lebensmittel, und ich bleibe für das Armenspeisungsprojekt in Johannesburg voll verantwortlich. Bitte nutze ab jetzt für PayPal-Spenden: meleney@vivafoundation.life

Im letzten Monat konnten wir:

  • über 300 Lebensmittelgutscheine verteilen (von denen jeder ausreicht, um eine vierköpfige Familie bis zu 2 Wochen lang zu ernähren)
  • 1.200 Lebensmittelpakete (für eine Woche) an Familien verteilen
  • 300 Schulkinder von Montag bis Freitag mit Frühstück und Mittagessen versorgen
  • 16 Frauen und 2 Männern helfen, Mini-Unternehmen zu gründen oder wieder zu aktivieren
  • 2 Tonnen Gemüse an Altenheime liefern

Von ganzem Herzen ein riesiges Dankeschön dafür, dass wir weitermachen können! 
Dieses Lebensmittel sind wirklich die „Lebensader für die Ärmsten“.

Gott segne dich!
Tanya Gardiner 
25. März 2021

 

 

Update vom  25. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder in Christus,

wir möchten dich gerne über den aktuellen Stand der Armenspeisung hier in Johannesburg informieren, denn du hast einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dies zu ermöglichen.

Hier in Südafrika verursachen die Auswirkungen der verschiedenen Covid-Lockdowns immer noch schreckliches Leid. Weitere 20% der Bevölkerung sind im letzten Jahr unter die Armutsgrenze gerutscht. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung angibt, in der letzten Woche mindestens zwei Tage gehungert zu haben. Einige haben tagelang nichts gegessen.

Und doch sehen wir, wie sich täglich ein Wunder vor unseren Augen entfaltet. Jedes Mal, wenn unsere „Körbe“ leer werden, füllt der Herr sie wieder auf. Seit wir im Januar mit dem Programm wieder angefangen haben, konnten wir in jeder einzelnen Woche Lebensmittelgutscheine und Lebensmittel austeilen. Mit den Gutscheinen können sie bei einer großen Supermarktkette Lebensmittel für etwa 2 Wochen kaufen. Sie haben die Möglichkeit (und Würde), nach ihren individuellen Bedürfnissen auszuwählen – und wir haben die Gelegenheit, Familien mit mehreren Kindern größere Gutscheine zu geben. Im letzten Monat haben wir über 250 Lebensmittelgutscheine ausgegeben. Das sind mindestens 28.000 einzelne Mahlzeiten. Und es gibt noch mehr...

Nichts von dem wäre möglich, ohne deine Güte und dein Gehorsam gegenüber dem Drängen des Heiligen Geistes. Danke, dass du auf Ihn gehört hast, als Er in dein Herz sprach. Und danke – von ganzem Herzen – dafür, dass du es uns ermöglichst, Jesu Hände zu sein, die sich nach den Ärmsten ausstrecken.

Möge Gott dich mit Fülle und Freude segnen! 
Tanya Gardiner, 25. Februar 2021

 

Wie es begann...

Tanya Gardiner ist eine CfaN-Mitarbeiterin in Südafrika und die Tochter von CfaN-Vizepräsident Peter Vandenberg. Sie ist absolut vertrauenswürdig. 
Ihr privates Hilfsprojekt in Johannesburg, Südafrika entstand im Frühjahr 2020 ungeplant und aus der Not heraus. Arme Menschen, die durch den scharfen Lockdown in Südafrika unter Hunger und Mangel litten, klingelten bereits im März 2020 an ihrer Haustür und bettelten um Lebensmittel. Tanya gab das weiter, was sie im Hause hatte. Sehr bald wurden es mehr und sie kaufte gezielt für die Menschen in Not geeignete Lebensmittel ein. Doch nach ein paar Tagen waren ihre Ersparnisse verbraucht und es kamen immer mehr leidende Menschen an ihre Haustür. 
So fragte sie bei einigen Bekannten an, ob sie zur Unterstützung etwas geben könnten. Spontan entstand dieses Spendenprojekt. Im Sommer 2020 erreichte das Projekt seinen Höhepunkt. Eine Baptistengemeinde in der Nähe diente als Verteilzentrum.

Doch seit Februar 2021 spitzte sich die Lage in Südafrika wieder dramatisch zu. „Wir beobachten, wie sich eine städtische Hungersnot mit herzzerreißender Schnelligkeit entfaltet. Diese verzweifelte Situation wird von Tag zu Tag schlimmer. Es ist kein Ende in Sicht, und wir brauchen Ihre Hilfe. 
Jedes kleine bisschen hilft wirklich, wirklich. Jeder Lebensmittelgutscheine, den wir (per Handy) versenden, kostet R250, also etwa 12 Euro, und damit kann man genug Lebensmittel kaufen, um eine Familie 2 Wochen lang zu ernähren. Lebensmittelpakete (zum abholen) kosten etwa 7 Euro, und das reicht für eine Woche.
Das bewahrt die Menschen buchstäblich vor dem Verhungern. Es ist inzwischen Routine für uns, dort einzugreifen, wo ganze Familien seit Tagen nichts mehr gegessen haben, viel schlimmer als im letzten Jahr.

Bis Ende Januar zahlte die Regierung einen monatlichen Zuschuss von 17 Euro an diejenigen, die kein Einkommen haben (die Arbeitslosigkeit liegt in den ärmeren Vorstädten bei über 50 %). In dem Moment, in dem die Zuschüsse eingestellt wurden, setzte der Hunger ein. Es gibt keine Zeit zu verlieren.

"Hallo Mama, es tut mir so leid, dass ich dich belästige. Ich flehe Sie im Namen Jesu Christi an, wir haben nichts zu essen. seit drei Tagen nur Wasser zu trinken. können Sie es bitte in Ihrem Herzen finden, uns zu helfen, ich bitte Sie."