Ein Tag in Erweisung des Geistes und der Kraft, ein Tag des göttlichen Feuers, ein Tag in der Gegenwart Gottes um eine „heilige Versammlung für den Herrn“ abzuhalten (siehe 3. Mose 23,15-21, die Einsetzung des Wochenfestes). 

Video-Botschaft: Tag des Feuers

 

Tag des Feuers •  Pfingsten - Schawuoth • 24. Mai 2015
Konferenz-Bericht 

von Sigrid und Martin Baron

Voller Dankbarkeit schauen wir auf einen sehr erfüllten Tag zurück. 

Gemeinsam mit etwa 320 Teilnehmern feierten wir am 24. Mai ein geniales und fröhliches Pfingsten. Es war wie ein Familienfest der Kinder Gottes, eine echte „Festversammlung“. Deshalb gab es auch keine Bühne und die Stühle waren in einem weiten Bogen gestellt. Alle befanden sich „auf der gleichen Ebene“ mit viel Platz zum Tanzen und für die zahlreichen mitgebrachten Flaggen. Es gab einen Bereich, wo Kinder malen konnten, um auszudrücken, was sie in ihren Herzen empfanden – und dabei entstanden einige echte Kunstwerke.

Es war ein Tag voller Spontanität, mit zahlreichen Begegnungen, guter Gemeinschaft und ganz sicherlich einer tiefen Berührung des Heiligen Geistes für jeden Einzelnen.

Dem gemeinsamen Lobpreis gaben wir von vorn herein sehr viel Raum und das Team von Daniel und Elke, gemeinsam mit Rahel, Matthias und Mike nahmen die Versammlung mit in die Anbetung. 

Jemand schrieb uns später dazu:

„Unser Herr hat Großes getan. Schon beim Hineingehen in den Saal merkte man die leichte Atmosphäre, mit dem Heiligen Geist erfüllt. Als das Lied „Welche Liebe, welche Güte“ erklang, öffnete sich der Himmel und die Liebe Gottes JHWH fiel und fiel. Menschen weinten. Dann kam das Lied „Wir erheben Dich“. Die Gegenwart Gottes wurde zum Anfassen. Der Heilige Geist war so stark und so sanft. Es gab keine Störung, jeder hat bekommen, was er brauchte, so sanft.“ 

Jemand anderes schrieb:

„Dieser Lobpreis ist ein Wohlgeruch für den Herrn. Der Himmel tanzt und singt, parallel zu unserem Lobpreis. Es liegt tiefer Frieden und Ruhe auf dieser Versammlung. Der Herr ist begeistert und strahlt über jeden, der sein Herz für ihn öffnet. Der Heilige Geist „sprudelt“ hier.“

Das Angebot, Gebet für Geistestaufe zu empfangen, wurde schon in der ersten Session von 20 bis 30 Besuchern gerne wahrgenommen und zahlreiche von ihnen erlebten ihren Durchbruch. Doch der Herr hatte noch weitaus mehr für uns. 

Etwa 25 Kinder waren dabei und so legte der Herr Sigrid aufs Herz, sie nach vorne zu rufen um für sie, die Eltern und auch alle Kindermitarbeiter zu beten und sie zu segnen. Mehrere Personen kamen später und berichteten, wie sehr sie durch diese Gebetszeit berührt, erfrischt und gesegnet worden waren. 

Nachmittags predigte Martin über den komplexen und faszinierenden Zusammenhang zwischen dem alttestamentlichen Schawuoth und dem neutestamentlichen Pfingsten. Beide Tage stehen in faszinierender Weise für „Feuer vom Himmel“. Der Herr ließ im Alten Testament sein Feuer – als Zeichen seiner Gegenwart – genau an den Ort fallen, den er sich als seine Wohnstätte auserwählt hatte. Als Tempel des Heiligen Geistes (1.Korinther 3,16; 6,19) sind wir heute der Ort, den Gott als seine Wohnung erwählt hat. Er will diesen Tempel immer mehr mit seinem Feuer und seiner Herrlichkeit erfüllen. Deshalb gilt dieses Feuer vom Himmel für uns – hier und jetzt!

Aus dieser Predigt heraus entwickelte sich eine Gebets- und Segensstraße für jeden, der ein Verlangen hatte, „Mehr“ von Gott in seinem Leben freigesetzt zu sehen.  

Ein geistlicher Eindruck dazu war:

„Die sanfte Berührung Gottes JHWH am Vormittag hatte viele Menschen vorbereitet für die Befreiung am Nachmittag.“

Fast jeder der Besucher war dabei und so dauerte diese Gebetszeit über drei Stunden. Es war eine geniale und mächtige Zeit, in der zahlreiche prophetische Eindrücke vom Herrn geschenkt wurden und viele Menschen auch körperlich von der Gegenwart des Herrn ergriffen wurden. Dabei war es für die Mitarbeiter leicht und letztlich eine sie auch selbst erfrischende Zeit. Ein Ehepaar schrieb dazu beispielsweise:

„Wir wurden selber so beschenkt und hatten so viel Freude! Es für uns eine Freude, in der Segensstraße mitzudienen.“

Dazu ein Kommentar an der „Prophetic Wall“:

„Die Gebete und Weissagungen vorne (1 Stunde Wartezeit gehabt) haben voll gestimmt und waren absolut echt und authentisch!“

Etliche der Besucher hatten noch nie „solch eine Veranstaltung“ erlebt. So schrieb uns jemand:

„Euch und dem Team herzlichen Dank. Es war sehr beeindruckend, der Lobpreis, der Vortrag und die „Gebetsstraße“. Schon während dem Gebet von Sigrid wurde ich innerlich „butterweich“, und nach Martins Gebet hat’s mir die Beine weggeklappt. Habe so etwas noch nie erlebt, was hat da stattgefunden? Erst nach einer Weile hatte ich wieder Kraft zu Aufstehen.“ 

Eine Teilnehmerin aus Sachsen schrieb:

„Ich sehe Jesus uns zugewandt. Neben ihm eine weiße Taube. Danach: Die Taube bringt einen großen, leuchtenden Edelstein in ihren Füßen zu uns herab. Die Gaben des Heiligen Geistes – kostbarer als Schätze, als alles Geld der Welt. Für jeden hier! 
Lass dich nicht vom feind berauben, nehme die Kostbarkeiten aus dem Himmel entgegen, zweifle nicht, sie sind Geschenke des Vaters für dich und um anderen zu dienen!“

Ein Pastor aus Thüringen kam auf uns zu und frage: „Wie lange habt ihr diese Veranstaltung schon geplant?“ Martin überlegte kurz: „Etwa 4 Monate“. Das Ganze war ja recht spontan erst nach dem „Blutmond-Vortrag“ im Januar entstanden. Darauf die erstaunliche Antwort: „Ich habe diese Veranstaltung schon vor 1,5 Jahren erlebt. Es ist alles wie ein Deja-vu-Erlebnis. Es läuft genauso ab, wie ich es gesehen habe … und am Ende meines Eindruckes von damals hatte jeder Besucher eine Flamme auf seinem Kopf“.  

Verschiedene prophetische Eindrücke wiesen in eine ähnliche Richtung, beispielsweise, dass der ganze Raum mit dem Feuer des Herrn erfüllt wäre oder überall Engel den Menschen dienen würden. So gab jemand als Eindruck weiter:

„Durch die vielen aufrichtig suchenden Gläubigen hier, ist die Salbung Gottes in einer gewaltigen Art zu spüren. Die Halle ist derart erfüllt von seiner Herrlichkeit. Nicht jeder kann sie fassen. Wenn man sehen könnte, was geistlich in dieser Halle passiert, würde man auf dem Boden knien und liegen und nicht mehr gehen wollen!“

Jemand anderes empfand sehr eindrücklich:

„Ich sah, wie Gott seinen Mantel an der Herzseite öffnete und Er ließ seine verwundete Brust/Herz sehen. Es war sehr viel Liebe in dieser Geste.
Wer zeigt sich gern verletzlich?
Und wenn, dann wem gegenüber?
Denen, denen man vertraut!“

Am Abend, nach dem Sigrid über persönliche Erlebnisse mit dem Reden des Herrn vor ihrem Kaminofen gesprochen hatte, führten Marek und Agnes Piątak aus Hamburg mit ihrem Team „Living Waters“ mit Vladimir (dem am weitesten angereisten Teilnehmer, er kam aus Kiew) und Miroslav die Versammlung in eine etwas andere Art des Lobpreises, bei dem es strategisch darum ging, die uns umgebenden Begrenzungen, den „Käfig“, wirklich hinter uns zu lassen und gemeinsam mit dem Herrn „wie ein Adler im Wind des Heiligen Geistes aufzusteigen“. Es war eine intensive und für manche auch herausfordernde Zeit, bei der es weniger darum ging, Lieder zu singen, sondern Gott intensiv zu berühren. Zum Ende hin marschierten wir gemeinsam „in der Armee des Herrn“ voller Freude durch die ganze Arena.

Eine abschließende Gebetszeit im großen Kreis – im Stil von Gottes Haus – mit Segen und Handauflegung zur Freisetzung des göttlichen Feuers im persönlichen Leben, brachte den bewegenden Tag gegen 23:00 Uhr zum Ende. 

Sigrid sah ein Bild, dass jeder Einzelne wie ein Stück Holz in einen Ofen gelegt und dort „entzündet“ wurde. Brennend ging er in seine Familie, seine Gemeinde, seinen Arbeitsplatz, seine Beziehungen zurück … jedoch anders als zuvor. 

Zahlreiche Zeugnisse und Rückmeldungen zeigen, dass die Teilnehmer die große Freiheit, die Ungezwungenheit – gerade auch, indem die Kinder mit dabei waren und wertgeschätzt wurden – und natürlich die Gebets- und Lobpreiszeiten dieses unkonventionellen Tages sehr genossen haben. 

Zum Abschluss eines der schönsten Zeugnisse dieses Tages: 

„Ja, es war ein gesegneter Tag. Ich persönlich brenne wieder viel mehr für Gott. Abends hatte ich ein besonderes Erlebnis. Als ich durch diese Tür ging, stand ich vor Jesus, meinem Hirten. Er führte mich zu einem kleinen Fluss. Das Wasser war ganz besonders. Es glitzerte wie lauter Gold, war aber ganz klar und durchsichtig und bestand aus ganz vielen kleinen Teilchen oder Molekülen. Ich kann es gar nicht richtig sagen. Als ich meine Hand hinein tauchte, wurde sie von dem Wasser durchtränkt. Ich trank davon und war total erfrischt. Dann drehte ich mich um, um zu sehen woher dieses Wasser kam. Dann sah ich einen riesigen Staudamm. Und in dem Moment sah ich, wie das obere Drittel oder Viertel wegbrach. Und riesige Mengen Wasser ergossen sich daraus.“

 

Video-Botschaft: Tag des Feuers