Bete mit uns!

Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

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Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

Was Weihnachten wirklich für dich bedeutet

Ja, Weihnachten. Eine eigentümliche Zeit! Und doch auch eine schöne Zeit. Eine umkämpfte Zeit. Eine Zeit, die ja eigentlich besonders besinnlich sein soll, aber normalerweise das schiere Gegenteil ist. Eine Zeit, die wie keine andere während des Jahres unsere Emotionen anrührt. So vieles an Tradition und Gefühl haben wir in unserer Kindheit intensiv und prägend erlebt und in uns aufgenommen. 

Denk mal einen Moment nach. Was fällt dir spontan zu Weihnachten ein?

Vielleicht Geschenke, Santa Claus, Rentiere, Rednose Randy, Geschenke, Elfen, Nordpol, Glockenklang, Plätzchen, Sternschnuppe, Krippenspiel, Geschenke, Tannenbaum, Kerzen, Gänsebraten, Engel, zu viel zu essen, Geschenke, heilige drei Könige, Lichter ketten, X-mas, Geschenke, Jingle Bells, Schnee, Ochs und Esel, Adventskalender, Lametta, Geschenke … 

Nun, als Christen wissen wir natürlich, dass Weihnachten ein Fest ist, bei dem es nicht wirklich um Konsum, Musikgedudel, Weihnachtsmann, Lichterglanz und Tannenbaum geht, sondern um die Person in der Krippe. Aber das ist vielen Menschen völlig verborgen.

Wenn wir uns die biblische Weihnachtsbeschreibung ansehen und das mit dem vergleichen, was in unserer Gesellschaft heute mit Weihnachten in Verbindung gebracht wird, so sehen wir – freundlich bezeichnet – eine herbe Diskrepanz.

Der feindlichen Propaganda ist es brillant gelungen, dieses wunderbare Fest der Menschwerdung unseres Gottes mit abstrusen, sonderbaren, und zugegebenermaßen mitunter auch schönen Bräuchen völlig zu vernebeln. In all der Emotion, all der Vermarktung, all dem Drumherum findet man schier den Kern der Sache nicht mehr. In Nürnberg ist das Christkind (also das Christuskind, sprich: Jesus) zu einem Mädchen mit weißem Nachthemd und blonden Locken degradiert worden. Das meiste, was man als Normalsterblicher mit Weihnachten in Beziehung bringt, hat mit der eigentlichen Sache eigentlich gar nichts zu tun.

Dabei ist der Grund dieses Festes das absolut einschneidenste Geschehnis der gesamten Geschichte des Universums. Weihnachten bezeichnet einen unglaublich markanten Punkt im Lauf der Zeiten. Es hat den Lauf der Welt in der sicht-baren, vor allem aber auch in der unsichtbaren Welt für immer vollständig verändert und war der Startschuss zum Triumphzug Jesu, der in der völligen Niederlage des Feindes gipfelte.

Durch all die Traditionen, die Bräuche, den Rummel, ist uns so oft die unglaubliche Brisanz dieses Festes nicht wirklich bewusst. Gott selbst, der Schöpfer, derjenige, der alles erdacht, gewollt, geplant, geschaffen hat, wird in der Person Jesu Mensch. Er kommt in seine Schöpfung hinein, begibt sich in all (!) die Beschränkungen, Zwänge und Eingrenzungen menschlichen Daseins hinein. Wir können nicht ermessen, was das wirklich – ich meine: richtig wirklich – bedeutet: Gott wird Mensch. Das ist etwas, das völlig undenkbar, unvorstellbar, unerklärbar ist. Die Bibel spricht von einem Geheimnis. Es ist etwas, das die geistlichen Mächte und Gewalten (gottwohlgefällige wie auch solche, die gegen Gott rebellieren) absolut nicht nachvollziehen können.

Weihnachten denken wir an etwas, das in keiner Religion der Welt auch nur ansatzweise denkbar ist, ja, es noch nicht einmal so richtig im Judentum war. Gott wird Mensch. Hier versucht nicht der Mensch durch irgendwelche Opfer und religiöse Exerzitien zu Gott zu kommen; Nein, hier wendet sich Gott, der dreieinige Gott, der gefallenen Menschheit zu. Die Initiative zur Rettung geht nicht vom Menschen aus, sondern von Gott.

Er tritt in der Person Jesus Christus auf das Schlachtfeld dieser gefallenen Erde und sagt dem Feind damit den absoluten, ultimativen Kampf an.  
Den Kampf um den Menschen. 
Den Kampf um Leben und Tod – um ewiges Leben und ewigen Tod!

Der allmächtige Gott kommt in die Ohnmacht des menschlichen Lebens.
Der allwissende Gott kommt in die Unwissenheit eines kleinen Babys, das alles, absolut alles, erst erlernen und verstehen muss.
Der allgegenwärtige Gott kommt in die Begrenztheit des menschlichen Körpers, der ausschließlich an einem einzigen Ort präsent sein kann.
Der ewige Gott kommt in die beschränkte Lebensspanne eines menschlichen Lebens hinein. 
Der Gott, dem alle Schöpfung, aller Reichtum des Universums gehört, kommt in die Armut und den Dreck eines Stalles. 
Der Gott, vor dem die Engel ihr Angesicht vor Ehrfurcht verhüllen, wird Mensch und bald schon verraten, verleumdet, bespuckt, geschlagen, verspottet, verlacht, gefoltert … und getötet.

Dass Jesus als Baby in diese Welt hineingeboren wurde, ist der absolute, ultimative, unwiderlegbare Liebesbeweis Gottes. Es zeigt seine Hingabe, für dieses gefallene Geschöpf den Weg zurück zum Vaterhaus, zum Haus Gottes, bahnen zu wollen. Es zeigt seine Entschlossenheit, um den Menschen zu kämpfen um ihn aus der Verlorenheit und dem ewigem Tod heraus zu retten.

In Jesu Geburt fand der Kampf seinen Beginn – in Kreuz und Auferstehung seinen Höhepunkt. Krippe und Kreuz gehören untrennbar zusammen.

Das ist es, was wir an Weihnachten feiern! Und das ist doch wirklich genial!