Bete mit uns!

Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

Gebetsanliegen einsenden

Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

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Eine afrikanische Geschichte erzählt das Leben eines jungen Adlers:

Ein Bauer fing einmal einen jungen Adler, der sich im Sturz auf seine Beute im Dornengestrüpp verfangen hatte. Der Mann steckte ihn einfach zu seinen Hühnern in den Stall. Nach einiger Zeit benahm sich der Adler wie ein Huhn und pickte wie die anderen die Körner vom Boden.

Eines Tages besuchte ein guter Freund, ein Tierforscher, den Bauer. Er staunte nicht wenig, als er den Adler auf dem Hühnerhof sah. „Das ist kein Adler mehr“, meinte der Bauer, „der ist zum Huhn geworden!“

Doch der Freund entgegnete: „Ein Adler bleibt immer ein Adler! Sieh die mächtigen Schwingen! Auch sein Herz fühlt ganz anders als ein Huhn!“ Doch der Bauer blieb bei seiner Meinung: „Der Adler hat sogar das Fliegen verlernt!“

Der Freund wollte es auf einen Versuch ankommen lassen. Er hob den Adler vom Boden und schwang ihn mit einem kräftigen Wurf in die Luft. Aber der Adler setzte sich sofort wieder auf den Boden und pickte weiter.

Dann der zweite Versuch: Der Freund trug ihn hinauf auf das Dach des Hühnerstalles und warf ihn hoch. Der Adler schlug jetzt einige Male mit den Flügeln, als er aber unten die Hühner picken sah, gesellte er sich wieder zum Federvieh.

Doch der Tierkenner gab nicht auf. Er sagte: „Ein Adler bleibt sein Leben lang ein Adler!“ Er stieg mit ihm auf einen Berg hinter dem Bauernhof, in eine andere Umgebung. Oben warf er den Adler wieder in die Luft und schrie ihm zu: „Los, mächtiger König der Vögel. Kehre in die Freiheit zurück!“ Vergebens. Er blieb auf dem Erdboden hocken.

Enttäuscht dachte der Mann nach. Da sah er die Sonne hoch am Himmel. „Das ist es!“ sagte er, nahm den Kopf des Adlers und ließ ihn geradewegs in die Sonne blicken. Und plötzlich stieß der Adler einen Schrei aus, sein ganzer Körper zitterte, und mit den  mächtigen Schlägen seiner Schwingen hob er sich in die Lüfte, höher und höher und kehrte nie wieder zurück!

Menschen, die Jesus nicht kennen, leben wie der Adler auf dem Hühnerhof.

Es ist kein Lichtglanz in ihren Herzen, keine Hoffnung, keine Erwartung im Hinblick auf die Ewigkeit. Menschen ohne Jesus versuchen erfolglos gegen die Zeit zu leben, die ihnen weiter zwischen den Fingern zerrinnt. Der innere Blick bleibt nach unten gerichtet. Er kann sich nicht heben, denn die Menge um ihn herum tut ja dasselbe. Man blickt zu Boden, wenn man von Ehebruch hört oder von Drogenabhängigkeit hört. Man blickt auch zu Boden, wenn man über Krebs der unheilbar ist informiert wird. Man blickt immer zu Boden. Immer, wenn eine Not jemand trifft, wo menschliches Maß die Hilfe überschreitet.

Den Adler traf das Licht der Sonne tief in seinem Herzen und überzeugte ihn: „Ich gehöre doch gar nicht hierher auf einen Hühnerhof, wo alle nur nach Würmern scharren und mit gesenkten Köpfen herumstolzieren. Ich gehöre nach oben, in den blauen, grenzenlosen Himmel. Dafür habe ich meine Flügel bekommen!“

So kann es im Herzen eines Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit Gottes kommen, nämlich dann, wenn Jesus sein Leben berührt. Dann ist alles möglich!

Denn Gott hat gesagt:

Aus Finsternis wird Licht leuchten! 
2.Korinther 4,6