Bete mit uns!

Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

Gebetsanliegen einsenden

Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

Göttliche Zeitpunkte

30 Jahre alt war der Handwerker. Er hatte das Alter erreicht, das man in Israel haben musste, um in den levitischen Dienst im Heiligtum eintreten zu können. Er wusste, wer er war und welch atemberaubende Aufgabe er in seinem Leben hatte. Er kannte seinen einzigartigen Ruf. Aber er wartete all die langen Jahre, bis der Zeitpunkt gekommen war, um in die unvergleichliche Mission, in die ihn der himmlische Vater gesandt hatte, hineinzutreten. Jesus wartete, bis Gott ihm zeigte, dass nun der richtige Moment gekommen war, um in den Dienst zu treten. Er wartete, bis er vom Himmel „grünes Licht“ bekam. Er wartete, bis der heilige Geist ihn führte, ja, bis er vom Geist „getrieben“ wurde. Wohin? Zunächst zur Taufe im Jordan und unmittelbar darauf in die Wüste, in die Zeit der Versuchung, der Erprobung, der Einsamkeit. Er wartete, bis er von Gott die Information bekam: „Jetzt!“

Und sogleich treibt ihn der Geist in die Wüste hinaus. 
Markus 1,12

Die Bibel ist voll von Begebenheiten, die uns zeigen, dass Gott zu sehr bestimmten Zeitpunkten eingreift, bzw. sehr bestimmte Zeiträume verstreichen lässt. Oft geschieht über einen entsetzlich langen Zeitraum nichts – einen Zeitraum, der zermürbt, der an den Nerven zehrt, der Kräfte raubt. Warum lässt Gott sich so oft so viel Zeit? Ich glaube, dass Gott einen genauen Zeitplan hat, dass er sehr gezielt und strategisch in die Geschichte eingreift. In die Geschichte der Menschheit wie auch die eines jedes einzelnen von uns.

Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn…
Galater 4,4

Das ist eine interessante Aussage. Gott wartet also darauf, dass sich gewisse Zeiträume erfüllen. Sein Handeln erfolgt nach einem – für uns nicht einsehbaren und daher nicht nachvollziehbaren – Zeitplan, einem göttlichen „Masterplan“. Er entscheidet, wann er was tut. Wir haben als heutige Christen häufig ein Gottesbild, das diesen Bereich der göttlichen Souveränität etwas ausklammert. Wenn wir eine Not haben und beten, erwarten wir, dass Gott aktiv wird. Und zwar am besten sofort. Wenn dann nichts geschieht, oder nicht das, was wir erwartet haben, kommen Zweifel auf und unversehens sind wir enttäuscht, klagen Gott an, murren …

Ich glaube, dass Gott jedes Gebet hört, doch wann und wie er darauf reagiert, behält er sich vor. Er braucht sich unserer „Instant-Mentalität“ nicht zu beugen. Abraham als biblisches Vorbild für Gläubige, für Menschen, die ihre alte Heimat, ihr Vaterhaus, hinter sich gelassen haben und auf dem Weg in ein von Gott verheißenes Land sind, sozusagen auf einer „Glaubensreise“, ist dafür ein gutes Beispiel. Gott verhieß etwas, Abraham nahm es mit Freuden an und dann … geschah über Jahre nichts. Eine Zeit, in der Abraham an der von Gott gegebenen Verheißung festhalten musste. Lange – ganz lange – entsetzlich lange - viel länger, als gedacht - bis irgendwann tatsächlich der Zeitpunkt Gottes gekommen war.

Genau solch einen Zeitpunkt des Durchbruchs hat der Herr auch für dein Leben!