Bete mit uns!

Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

Gebetsanliegen einsenden

Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

Eine Botschaft voll Freude ...

Ich bin mir sicher, dass heute, wie auch schon zu Zeiten der ersten Apostel und Missionare eines der wesentlichen Hauptmerkmale des Christentums die „Botschaft des Neubeginns“ ist. Es war nicht nur eine neue Botschaft, die verkündet wurde, sondern die ganze Message des Evangeliums lautete: Es gibt etwas Neues! Es gibt die Möglichkeit, etwas völlig Neues zu erleben, in etwas völlig Neues hineinzutreten, ja, sogar selbst völlig neu zu werden. Es gibt die Möglichkeit, einen echten und realen Neubeginn zu erleben. Nichts muss so bleiben, wie es jetzt ist.

Die alten heidnischen Kulte der Germanen, der Kelten, der Wikinger und vieler anderer Völkergruppen auf der ganzen Welt, basierten auf den natürlichen Gegebenheiten des Jahreskreislaufes mit den Eckdaten Wintersonnenwende, Sommersonnenwende, Herbst-Tag-und-Nachtgleiche sowie Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. Der Lauf der Jahreszeiten war Dreh- und Angelpunkt des Daseins. Frühling, Sommer, Herbst und Winter wurden parallel als Geburt, Jugend, Reife und Tod empfunden. Das Denken der Menschen bewegte sich im immer wiederkehrenden, sich stets und ständig wiederholenden Zyklus von Saat und Ernte, von Aufkeimen, Wachsen, Blühen, Fruchtbringen, Welken und Sterben. Um diesen jährlichen Lauf der Natur rankten sich skurrile Mythen und beklemmende religiöse Riten. Eins war klar: der Jahreslauf war wie ein festgelegter Zyklus, der sich unendlich wiederholte und wiederholte. Der gleiche Ablauf kehrte ständig und ständig wieder. Alles blieb so, wie es schon immer war. Es gab keine wirkliche Veränderung, keinen wirklichen Anfang, kein wirkliches Ende.

Das Symbol der keltischen Religion war das achtteilige Rad, das diesen endlosen Lauf symbolisierte. „Jul“ wurde es genannt. Noch heute nennt man so das Weihnachtsfest in Skandinavien. Es gab keinen Wandel. Es gab nichts Neues – ich meine wirklich (!) Neues. Das Leben entstand aus dem Schoß der Natur und fiel irgendwann wieder dahin zurück, ein immerwährender Kreislauf ohne Ausweg.

Doch die Botschaft der christlichen Missionare war etwas völlig anderes und die Worte, die sie verkündigten, zerschnitten wie ein scharfes Schwert die uralten, muffigen, vermoosten und monströsen Bollwerke heidnischer Ausweglosigkeit und Gleichförmigkeit. Es war eine Botschaft, die Licht und Leben brachte. Frische Luft, blauen Himmel, Freude, Begeisterung, Aufatmen … und tatsächlich etwas völlig Neues, etwas nie Gehörtes, etwas Aufregendes, etwas unglaublich Hoffnung-Spendendes und Vision-Gebendes.

Es gibt einen Gott, der über diesem öden Kreislauf und seinen modrigen Mythen steht. Es gibt eine Kraft, die größer ist, als der endlos gleiche Ablauf irdischen Daseins. Es gibt etwas, das nicht den Naturgewalten und ihren Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist. Es gibt einen Weg, heraus aus diesem letztlich sinnlosen Zyklus von immerwährendem Werden und Vergehen. Es gibt einen Gott der sagt:

Siehe, ich mache alles neu! 
Offenbarung 21,5

Die Botschaft hätte revolutionärer, bahnbrechender, umwälzender nicht sein können. Neu. Ganz neu. Völlig neu ... und völlig anders. Mit einem völlig anderen Denkansatz.

Gott ist ein Gott des Neuen. Er kann Situationen verändern, kann jederzeit in unbegrenzter Kreativität Neues wirken, Neues hervorbringen, Neues schaffen. Er ist nicht begrenzt durch irdische Abläufe, mögen sie auch für den Menschen noch so bedeutsam und beachtenswert erscheinen. Er ist der Gott, der eingreift, der aktiv Dinge und Situationen verändert, der Menschen beruft, befähigt, mit Kraft ausrüstet und mit ihnen geht.

Wenn wir die heilige Schrift unter dem Gesichtspunkt „neu“ betrachten, werden wir feststellen, dass sie geradezu davon strotzt, dass Gott Neues tut. Abgesehen von der eigentlichen Erschaffung der Welt aus dem Nichts heraus (neuer geht es wirklich nicht!), zu seinem immer neuen Eingreifen in die Geschichte der Menschheit. Nur einige Beispiele: die große Flut, die Verwirrung der Sprachen, die Berufung eines Menschen Abraham, um damit den Kernpunkt des Reiches Gottes inmitten einer gefallenen Schöpfung zu legen, die Herausführung eines ganzen Volkes aus der ägyptischen Gefangenschaft, die Gabe eines Bundes zwischen Gott und Mensch, die immer neuen Berufungen, Visionen, Prophetien, Zeichen und Wundern usw. usw.

Und dann, als absoluter Höhepunkt, das unvorstellbarste Ereignis aller Zeiten: Gott selbst wird Mensch, begibt sich in die Schöpfung hinein und schafft durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung aus dem Grab den ultimativen, absoluten, dramatischen Neubeginn überhaupt. Den für jedermann, der dessen willig ist, gangbaren Weg zu einem völligen Neubeginn, einem Neuanfang, der so einschneidend ist, dass die Bibel geradezu von einer Neugeburt spricht, einem neuen Menschen:

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.  
2.Korinther 5,17

Gott ist der Gott des Neuen, der Kreativität, der Schöpferkraft, des Ideenreichtums. Er ist genial. Er liebt es, Neues zu tun. Er liebt es, Neues hervorzubringen. Er liebt es, Menschen einen Neubeginn zu ermöglichen. Und genau das gilt auch für dich!