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Die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters
Matthäus 13,39

Das Bild von Sylvia Weber, das wir heute weitergeben, beginnt erschreckend, verwandelt sich durch Gottes Eingreifen in eine erhebende, himmlische Szene und geht dann in einen rasanten Ritt der Braut in die unfassbar großen Erntefelder über.

Als Sylvia den Herrn fragte, was all das zu bedeuten hätte, sprach Er zu ihr. Und was Er zu ihr sagte, ist bedeutsam für uns alle…

Klaus Ebbert hat ein Gedicht verfasst, das perfekt dazu passt. Sei gespannt.

 

Der Ernteritt der Braut

Heute Morgen hatte ich in der Andacht bei der stillen Zeit ein Bild. 
Ich sah auf felsigem Boden lauter Teile einer zerstückelten Person. Überall waren die Körperteile verstreut. Ein blonder, langhaariger Frauenkopf war besonders auffallend.

Plötzlich sah ich, wie sich die Teile wie von Zauberhand zusammentaten. Vom Boden nach oben setzten sich die Teile zusammen und alles glänzte und war wie in einem Aschenputtelmärchen. Die Gestalt war wunderschön anzusehen und traumhaft gekleidet. Sie entpuppte sich zu einer wunderschönen Prinzessin. Sehr elegant und ohne Makel war sie anzusehen.

Da sah ich, wie sich die Frauengestalt umdrehte und eine wunderschöne mit Edelsteinen gesäumte Treppe hinaufschritt. Alles war in hellem Licht, voller Pracht, Glanz und Glitzer. Es war eine lange Treppe, die vor einem hell erleuchteten Thron endete. Dort war eine helle Lichtgestalt zu sehen, die auf dem Thron saß. Die Braut kniete sich vor dem Thron hin und legte ihren Kopf in den Schoss dieser Gestalt. Sie war nicht zu erkennen, man konnte nur die Helligkeit und den tiefen Frieden wahrnehmen, die von dieser Gestalt ausging. Die Braut ruhte sich aus und tankte Kraft dort am Thron im Schoß des Herrschers.

Auf einmal deutete der König auf dem Thron in eine Richtung und die Braut erhob sich und stieg auf ein weißes, edles Pferd. Sie ritt los und es waren lauter reife Getreidefelder zu sehen. In Windeseile ritt die Braut durch die Felder, und die Ähren, an denen sie vorbeiritt, waren plötzlich zu Bündeln zusammengeschnürt und bereit in die Scheune gebracht zu werden. Die Felder waren unendlich weit. Ich konnte erkennen, wie sie auf der ganzen Erde entlangritt. Es war nichts anderes zu erkennen, weit und breit nur Getreidefelder. Die Geschwindigkeit, mit der die Braut ritt war so schnell, dass niemand sie einholen konnte. Und die Ernte war riesig!

Ich fragte nach der Bedeutung der ganzen Szene. Der Herr sagte:

„Meine Braut, Meine Gemeinde ist zerstritten und uneins. Jede Gemeinde meint, ihre Theologie sei die einzig richtige. Doch Ich will die, die sich von Mir erneuern lassen wollen, neu aufrichten und ihnen neues Leben einhauchen. Es wird eine Gemeinde sein, in der Konfessionen keine Rolle spielen. Eine Gemeinde, die ohne Flecken und Runzeln ist. Eine wunderschöne Braut, die hell strahlt und die so sehr funkelt und glitzert, dass die ganze Welt auf sie aufmerksam wird.

Doch wenn Ich die Gemeinde, Meine geliebte Braut wieder hergestellt habe, muss sie erst Kraft in Meiner Gegenwart sammeln. Sie soll sich in Meinem Schoss, in Meiner Gegenwart ausruhen und tiefe Ruhe und Frieden in Mir finden. In Meinem Schoss will Ich sie zurüsten, Ich will sie wieder neu stärken und eine neue, nie dagewesene Salbung auf sie legen. Sie soll nicht voreilig aufstehen und aus eigener Kraft handeln, sondern Meinen Befehl abwarten, denn Ich alleine kenne den richtigen Zeitpunkt für den Beginn der Ernte. Und Meine Braut wird genau erkennen, wann sie losreiten soll. In Meiner Kraft wird sie die Welt mit Meinem Glanz und Meiner Gegenwart erfüllen und die Getreidefelder werden eine nie dagewesene Ernte einbringen. Meine Braut wird eine perfekte Botschafterin an Meiner statt sein.

Doch sie muss genau auf meine Zeichen achten und sie befolgen, dann ist sie unbesiegbar und wird Dinge tun, die noch nie dagewesen sind. Größere Dinge als Ich sie selbst auf der Erde in Menschengestalt getan habe.“

Sylvia Weber

 

Pfingstverse

Lass dich mit Seiner Freude füllen 
vom Mantel Seiner Liebe umhüllen

Lass Seinen Odem durch dich wehen 
Bleib auf halbem Weg nicht stehen

Lass die Freude aus dir raus 
Tanz mit Ihm, erfüll dein Haus 
mit den Liedern, die Er schenkt 
so, wie dich Sein Geist jetzt lenkt

Ruh in Seiner Gegenwart 
Spüre, wie Er sich dir naht 
Lass es zu, dass Er dich zieht 
Alles Dunkle vor Ihm flieht

Öffne alle deine Türen 
Lass dich in die Freude führen 
Ja, Sein Geist, der setzt dich frei 
Trink aus Seiner Quelle neu

Seine Kraft will dich durchfließen 
Seinen Frieden auf dich gießen 
Seine Freude ist die Stärke 
und nicht deine eignen Werke

Gib dich Ihm von Herzen hin 
Seine Freude – dein Gewinn

Klaus Ebbert