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Ich werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust. 
Offenbarung 2,5

Die Zeit, in die wir als Volk Gottes hineingehen, wird anders sein, als wir es kennen und jemals erfahren haben. Die Erschütterungen und Umbrüche machen auch vor den Gemeinden, vor Diensten, Werken und Denominationen keinen Halt. Es wird herausfordernd. 
Doch inmitten der bedrängenden Situation ist die Hilfe des Herrn näher als je zuvor und als Nachfolger Jesu stehen wir in der wichtigsten Ernte aller Zeiten:

 

Das Rettungsboot ist leckgeschlagen 
Malte Termöhlen
20.05.22

Ich bin in meinem Garten am Arbeiten. Ich höre ein Hörbuch in dem es darum geht, dass die Gemeinde keine Ahnung von dem satanischen Vorgehen hat. Da legt sich plötzlich ein Bild von einem Rettungsboot über das, was ich sehe. 
Ich tauche ein in einem Sturm auf See.

Das kleine Rettungsboot ist sehr alt. Die Planken sind morsch und brechen leicht zusammen. Die Insassen versuchen, das Boot mit Eimern am Schwimmen zu halten. Doch keiner der in diesem Boot ist, kann es retten, die Rettung muss von außerhalb kommen. 
Im Wasser sehe ich noch mehr Boote. Sie alle sind alt und morsch. Da sind auch floss-ähnliche Gefährte im Wasser. Sie alle kommen von einem alten Vergnügungsdampfer, der schon vor Jahren gesunken ist. Einige haben aus dem Bohlen, Balken, Planken und Fässern die Flösse gebaut. Ich weiß, dass sie alle untergehen werden; so wie vor vielen Jahren der Vergnügungsdampfer untergegangen ist.

Doch da sind Suchscheinwerfer am Horizont zu sehen. Ein Fischerboot ist auf der Suche nach den Menschen in den Booten und auf den Flößen. Das Fischerboot ist sehr alt, noch älter als der Vergnügungsdampfer. Doch es kommt gerade aus dem Trockendock und wurde generalüberholt. Es ist jetzt das modernste Schiff im Wasser. Die, die den Suchscheinwerfer sehen, versuchen in diese Richtung zu schwimmen oder paddeln. Umso dichter sie an das Fischerboot herankommen, umso schneller werden sie gerettet und Teil der Fischercrew.

Der Vergnügungsdampfer, all seine Rettungsboote und auch die Flöße stehen für jedes Gemeindesystem, das wir kennen. Sie werden alle untergehen. 
Die Frage ist: Wie dicht bist du an dem Fischerboot?

Das Fischerboot ist die Urgemeinde – lange verschwunden, doch jetzt ist es generalüberholt und besser als alles, was wir kennen.

Der Vater sagt: 
„In den alten Strukturen gibt es keine Erneuerung und Rettung. Rettung muss von außen kommen. Macht euch bereit und richtet euch aus, damit ihr schnell gerettet werden könnt. 
Jeder soll gerettet werden. Mein Timing ist perfekt. 
Willst du dich retten lassen? 
Die Hand ist ausgestreckt – ergreife sie!“ 

 

Ein anderes Haus 
2. April 2022 
Chris G. Bennett

Ich sehe die Hand des HERRN herunterkommen. 
Ich sehe Gebäude erbeben. 
Ich sehe, wie Dienste zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. 
Ich sehe, wie Menschen fliehen und in Panik vor dem Fall Zuflucht suchen. Die Erschütterung der Gemeinde scheint begonnen zu haben. 
Ich sehe, kurz gesagt, wie ein Leuchter von einem Haus in ein anderes Haus gebracht wird.

Was verstehe ich unter einem „anderen Haus“? Was sehe ich wirklich, wenn ich das sage?

Ich habe den HERRN gefragt. 
Heute Morgen zeigte mir der HERR die frühe Gemeinde unter der Verfolgung durch Cäsar. Es gab die Katakomben von Rom. Es gab geheime Häuser mit dem Fisch- bzw. Ichthys-Symbol an der Tür. 
Ich sah Menschen, die sich leise, fast heimlich, zu jeder Tür oder den Katakombenräumen bewegten. Doch sobald sie drinnen waren, sah ich herzerwärmende Liebe und Feiern. Ich sah, wie geteilt wurde – jedem, der ein Bedürfnis hatte, wurde dieses Bedürfnis erfüllt. Ich sah die Gemeinde so, wie Jesus sie geschaffen hatte.

Dann wechselte mein Blick zurück in die Gegenwart. 
Ich sah große, schöne Gemeinden, die ursprünglich weiß gestrichen waren und nun dunkler aussahen, da eine Art Schimmel das Gebäude umgab. 
Das Gebäude begann sich aufzulösen, und die Menschen flohen mit leeren Händen und voller Angst in alle Richtungen, bis nur noch ein einziger schöner goldener Leuchter übrig blieb. Der Leuchter leuchtete und pulsierte vor Licht und Energie – fast durchflutete die Energie die Luft um ihn herum.

Plötzlich griff ein Arm aus dem Himmel, hob den Leuchter auf und bewegte ihn. Ich sah, wie er zu einem kleineren Gebäude getragen wurde, einer Scheune auf dem Grundstück von jemandem. Er wurde hineingetragen und dort abgestellt. In der Nähe waren einige Autos geparkt, aber die Menschen waren nicht zu sehen, bis ich mich der Scheune näherte. 
Ich konnte Anbetung und Feiern aus dem Inneren hören. Als ich hineinging, stand der Leuchter in der Mitte und die Menschen waren um ihn herum versammelt, beteten an, sangen und tanzten. 
Ein Rollstuhl lag da, als ob er weggeworfen und nicht mehr gebraucht würde. Es gab Bahren, die leer waren, und sogar einen leeren Sarg, dessen Deckel auf einer Seite lag.

Ich hörte den Herrn sagen: „Seht, hier ist ein ‚anderes Haus‘. Nicht wie das letzte, sondern eines, das von Meiner Gegenwart würdig gemacht wurde, um Meinen Leuchter aufzunehmen!“ 
Ich verstand sofort. Doch noch während ich zusah, konnte ich sehen, wie sich dunkle Gestalten draußen versammelten und die Scheune umgaben. 
„Seht auch, die Verfolgung naht! Aber pass auf!“

Während ich zusah, näherte sich eine dunkle Gestalt der Scheune, fiel aber auf der Schwelle um. Die Gestalt stand wieder auf und rief: „Ich bin geheilt – meine Krankheit ist verschwunden!“ Es gab eine Pause, bevor ein oder zwei andere nach vorne traten – das gleiche Ergebnis! Bis eine größere Gruppe eintraf, die Scheune stürmte und die Leute hinauswarf.

Ich sah, wie der Leuchter von der Hand, die ihn dorthin gebracht hatte, in ein anderes Haus getragen wurde. Dieser Zyklus von Gründung, Verfolgung und erneutem Umzug setzte sich fort.

„Ich bin dabei, Meine Gemeinde zu verändern“, sagte der Herr. „Ich verändere sie, passe sie an, damit sie die Braut ist, die sie sein soll! Die Verfolgung ist ein Teil des Pakets, aber auch die Versorgung und Heilung für alle. Meine Gemeinde ist dabei, in ein Goldenes Zeitalter einzutreten, in dem sie genau das sein wird, was Ich für sie vorgesehen habe!“

Chris G. Bennett