Zum Livestream - 18:00 Uhr

Dass ich Zuflucht hätte vor dem heftigen Wind, vor dem Sturm.
Psalm 55,9

Heute haben wir zwei ermutigende Impulse zum auf uns zukommenden Sturm für dich.

Benni Haas erlebte zu Beginn des Jahres den erstaunlichen Besuch eines Engels. Dieser stellte sich ihm vor: „Ich bin der NachtSturm. Meine Aufgabe und Arbeit wird für euch in naher Zukunft sichtbar werden.“ Schon einige Zeit zuvor hatte Benni bemerkenswerten Engelsvisionen, doch diesmal gab es einebesondere Botschaft an das Volk Gottes.

Auch Yasmin erlebte in einer Vision die geballte Gewalt eines Sturmes. Sie sah, wie ein extrem bedrohlicher Wirbelsturm auf sie zueilte. Es gab keinen Ausweg, kein Entkommen. Doch dann griff sie nach oben und bekam „etwas“ zu fassen, was ihre Perspektive schlagartig völlig veränderte.


Der NachtSturm – Besuch eines Engels
Benny Haas

 

Auf die Perspektive kommt es an 
6. Mai 2022
Yasmin J.

Am 06. Mai war ich gerade dabei, eine Predigt zu hören. Während ich den Worten lauschte, setzte ich mich aufs Sofa und schloss dabei die Augen. Plötzlich hatte ich ein Bild, nämlich folgendes:

Ich sah einen Wirbelsturm auf mich zukommen. Dabei befand ich mich in einer Art Steppe und der starke, dunkle Tornado war mir noch nicht ganz nahe gekommen, aber brauste in einiger Entfernung direkt auf mich zu. Ich wollte flüchten, dem zerstörerischen Sturm entkommen. Gleichzeitig überfiel mich Hilflosigkeit, da ich feststellte, dass ich nicht fliehen konnte. Es war mir unmöglich – weder nach links oder nach rechts, nach vorne oder nach hinten. Der Sturm kam mit so einer starken Kraft auf mich zu, dass ich spürte, er war unausweichlich. Er kam immer näher und näher, wurde größer und größer.

Gedanklich spielte ich alle zur Verfügung stehenden Fluchtmöglichkeiten durch. Was konnte ich tun – konnte ich ihn stoppen, ihm entkommen, mich verbergen?

Doch in Sekundenschnelle musste ich feststellen, dass ich keine Wahl und keine Möglichkeit hatte. Ich hatte mich auf verschiedene Szenarien vorbereitet, mein Bestes gegeben, doch jetzt, da ich den Wirbelsturm auf mich zukommen sah, musste ich feststellen, dass mich nichts davon retten könne. Nichts zählte jetzt. Es gab kein Entkommen, ich war mit meinem Latein am Ende. Eine ausweglose Lage, ich wusste jetzt bin ich dran. Kein Entrinnen.

In dem Moment, als ich feststellen musste, dass ich mich selber nicht retten konnte, suchte ich nach der großen Hand des Vaters. Ich steckte meine Hand nach oben und bekam einen Seiner gigantisch großen Finger zu fassen. In diesem Moment konzentrierte ich mich auf Ihn – Gott, den Vater. Ich sah die Umrisse Seiner großen Gestalt und wie klein ich daneben wirkte. 
Er war meine einzige Hoffnung. Ich wusste, nur mit Ihm an der Hand konnte ich das hier überleben. An Seiner Hand, ja, wenn Er mich halten würde, dann… 
Im Prinzip dachte ich gar nicht darüber nach, was geschehen würde, wichtig war einfach nur zu wissen, an Seiner Hand zu sein.

Aus dieser Perspektive, diesem ganzen Bild, sah ich dann den Wirbelsturm. Gott ganz groß neben mir, ich verschwindend klein an Seiner Hand und den für mich gigantisch wirkenden Wirbelsturm. Dieser reichte meinem himmlischen Vater gerade bis zu den Knien. Der Tornado kam weiter auf uns zu. Aber jetzt wirkte er mehr wie eine kleine, rotierende Staubwolke. Nicht mehr so schnell, nicht mehr so zerstörerisch. Er bewegte sich in unsere Richtung und prallte dann zu meinem Überraschen an Papas Knie ab. Einfach so. Er berührte mich nicht einmal.

Dies zu beobachten war genauso erstaunlich, wie selbstverständlich. Wenn mein Vater so groß ist, macht Ihm der Sturm keine Angst, die kleine Staubwolke bewegt Ihn nicht einen Millimeter.

Auf die Perspektive kommt es an!