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Doch was ihr habt, haltet fest, bis ich komme! 
Offenbarung 2,25

Für viele Christen ist das Warten auf das Hervorkommen der prophetischen Vorhersagen eine große Herausforderung. In unserer modernen Gesellschaft sind wir gewohnt, dass alles blitzschnell gehen muss. Doch Prophetie funktioniert nicht nach natürlichen Gegebenheiten, sondern nach den Gesetzen des Geistes. Das Bild eines wartenden Kindes, das Malte empfangen hat, drückt dies aus.

Unser Warten ist so ähnlich wie das Warten auf den Sonnenaufgang. Es dauert seine Zeit, es „zieht sich“, bis die Sonne tatsächlich voll hervorgekommen ist. Und man kann dies nicht beschleunigen, egal, wie sehr man es möchte. Gerd sah in einer Vision den Aufgang der Sonne der Gerechtigkeit.

 

 

Das Kind am Fenster

Ich sehe ein kleines Kind, das am Fenster sitzt. „Papa kommt gleich“ ist sein einziger Gedanke. Auf dem Tisch liegt ein gemaltes Bild für Papa. Es liegt bereit für den Moment, wenn Papa kommt. Er hat genau gesagt, wann er kommt, nur das Kind kann die Uhr nicht lesen. Es weiß aber, dass Papa gleich kommt. Es sitzt am Fenster, bis Papa kommt. Es geht nicht spielen, weil es doch etwas länger dauert als gedacht. Es hält an dem einen Gedanken fest: „Papa hat es gesagt“.

„Ich komme zu Meiner Zeit. Es ist wichtig, dass ihr bereit seid. Lasst euch nicht ablenken vom Vorbereiten und Abwarten. Erwartet Mich jeden Moment. Meine Braut wartet auf das kleinste Zeichen Meiner Ankunft. Sie konzentriert sich auf nichts anderes. Alles muss bereit sein, wenn Ich komme. Haltet fest an dem, was Ich gesagt habe. Seid bereit!“

Haltet fest an dem Wissen, dass Seine Herrlichkeit und Wahrheit gleich kommt.

Malte


Sonnenaufgang

„Ich sah auf unsere Erde, die im Halbdunkel lag. Auf einmal ging dicht hinter der Erde die Sonne auf – die Sonne der Gerechtigkeit Gottes. 

Als die Sonne aufstieg, erleuchtete sie den gesamten Himmelsraum. Ich sah, dass dieser von Myriaden von Kampfengeln ausgefüllt war, die dicht an dicht die Erde umgaben. Eine gewaltige Übermacht gegenüber allen Mächten auf dieser Erde.

Das Licht wurde immer greller. Ich war geblendet und konnte nicht mehr hineinschauen. So fiel mein Blick nach unten auf die Erde. Hier gab es dunkles, schmutziges Ungeziefer, schleimig und eklig, wie Schnecken. Unter der extremen Glut der Sonne sind diese Tiere verschmort, ausgedörrt und zusammengeschrumpft. Diese Tiere sind ein Bild für dämonische Mächte der Finsternis … Sie sind der Gerechtigkeit Gottes schutzlos ausgeliefert, verlieren ihre Macht und schrumpfen wieder zu ihrer ursprünglichen Größe und Macht zusammen. 

Obwohl das Ganze nur ein Bild vor meinem inneren Auge war, konnte ich die Glut des gleißenden Lichtes körperlich spüren. 

Der Ackerboden der Erde war überwuchert von Unkraut – so wie ein Netzwerk von Ackerwinde, die verhindert, dass die Saat des Reiches Gottes gedeihen kann. Aber in mächtigen Stoßtrupps stießen immer wieder Engelsheere auf die Erde hinab und jäteten mit ihren Schwertern das Unkraut samt Wurzeln. Es gab überall freie Flächen und Haufen von verdorrtem Unkraut.

Aber der Ackerboden war noch nicht ganz frei. Ich habe den Heiligen Geist gefragt, was uns das sagen soll.
Es gibt immer noch genügend Engelsheere in Warteposition. Sie warten auf unseren Marschbefehl. Wir beten weiter, dass Gottes Reich und Seine Gerechtigkeit kommt. Wenn wir in der nächsten Zeit Namen von Menschen und Organisationen hören, vor denen wir bisher noch zu viel „Ehrfurcht“ oder „Respekt“ gehabt haben, sollen wir uns nicht scheuen, sie im Gebet im Namen Jesu als „Unkraut“ auf dem Ackerboden Gottes zu deklarieren und die himmlischen Heerscharen freisetzen, die das Unkraut jäten.“

Gerd