Meine Woche

  • Sonntag

Der erste Tag der Woche (siehe Anmerkung). Die Woche beginnt mit einem Tag der Ruhe. Es ist der Tag der Auferstehung, der Tag des Sieges. Freu dich, du kannst in der Kraft der Auferstehung Jesu leben. Lass sie wirken. Die ganze Woche über. Nimm dir Zeit für Gott. Denn er hat mehr für dich …

 

  • Montag

Die Arbeit beginnt. Das ist sehr gut. Wir sollen und dürfen arbeiten. Gott will, dass wir Salz und Licht sind. Sei ein Segen für andere, gerade montags. Lass nicht zu, dass es ein schwerer und mühseliger Tag wird, sondern blicke auf Jesus, den Anfänger und Vollender deines Glaubens.

 

  • Dienstag

Lass den Dienstag zu einem Tag der Freude werden. Was sollte das verhindern können? Die Freude am Herrn ist deine Kraft. Es gibt so viele Dinge, über die du dich freuen kannst. Du bist errettet und hast ewiges Leben, du bist ein Kind Gottes und Botschafter an Christi Statt. Wenn das kein Grund zur Freude ist …

 

  • Mittwoch

Nimm dir in der Mitte der Woche Zeit zum Beten. Richte deinen Blick von den Dingen des Alltags hin auf das, was wirklich wichtig ist. Was will dich entmutigen? Wo wirst du angegriffen und attackiert? Begegne Gott und alles wird wieder in die richtige Relation kommen.

 

  • Donnerstag

Dies ist ein Tag zum kämpfen. Ein Tag an dem du das Schwert nimmst und gegen die Attacken des Feindes angehst. Sei dir bewusst, dass du die volle Waffenrüstung des Herrn tragen kannst und unter seinem persönlichen Schutz stehst. Lass es zu einem Tag des Sieges werden.

 

  • Freitag

Der Freitag ist ein Tag, an dem man Dinge zu Ende bringen sollte. Kläre, bereinige und beende Sachen, die dich beschäftigen, dich belasten. Erledige Dinge, die erledigt werden müssen und komm am Frei-tag in echte Frei-heit. Lass nicht zu, dass der Feind dir Freude, Sieg und Freiheit raubt.

 

  • Samstag

Der letzte Tag der Woche (siehe Anmerkung). Vorsicht vor zuviel „Beschäftigung“. Nutze den Tag für dich persönlich, deine Familie, deine Lieben. Lasse die Woche am Abend gut ausklingen. Blicke zurück und freue dich. Eine neue Woche liegt vor dir und Gott hat mehr für dich!

 

 

Anmerkung:

Das hebräische Wort Schabbat bedeutet „Ruhe“, das Ablassen von Arbeit. Der Schabbat ist der Tag der Ruhe Gottes nach der Vollendung der Schöpfung (1.Mose 2,2-3).

In der Wüste Sinai wurde der Schabbat dem Volk Israel geoffenbart und er wurde zu einem festen Bestandteil des Gesetzes (2.Mose 20,8-11), er sollte ein Zeichen der Erinnerung und der Absonderung des Volkes für Gott sein (2.Mose 31,13-17).

Der Schabbat soll ein Tag des Genusses und der Erholung für Körper, Geist und Seele sein, für alle Sinne.

Der Schabbat beginnt am „erew Schabbat“, am Vorabend, einige Minuten vor Sonnenuntergang wenn man drei Sterne am Himmel stehen sehen kann und endet am kommenden Abend ca. 40 Minuten nach Sonnenuntergang,

Der größte Teil der Christenheit feierte bis zum Konzil zu Nicäa im Jahre 321 n.Chr. den biblischen Schabbat – für uns heute der Samstag - als siebten Tag der Woche und wöchentlichen Ruhetag.

Dieser siebte Tag, der von Gott verordnete Ruhetag, wurde im Zuge des Konzils zu Nicäa von Kaiser Konstantin per Dekret durch den der Sonne geweihten ersten Tag der Woche, den „Sonn-Tag“, als wöchentlicher christlicher Feiertag ersetzt. Gerechtfertigt wurde dies damit, dass der erste Tag der Woche der Tag der Auferstehung Jesu sei. Der Sonntag galt als Tag des Messias, als Siegestag, als Geburtstag des Christentums.

Bereits in der Apostelgeschichte wird berichtet, dass sich die Gemeinde am ersten Tag der Woche zum Herrenmahl versammelte (Apostelgeschichte 20,7).

Man geht davon aus, dass diese Treffen am Abend nach dem Schabbat, der ja bei Sonnenuntergang endete, stattfanden, also am „erew“, am Vorabend des ersten Wochentages, unmittelbar im Anschluss an den Schabbat.

 

© Sigrid und Martin Baron
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