Teil 8: Der Inhalt der Berliner Erklärung

Die Berliner Erklärung gilt als die schärfste Verurteilung, die der Pfingstbewegung aus dem Kreis von Kirchen und Gemeinden weltweit jemals widerfahren ist. Inhaltlich befasst sie sich mit drei Schwerpunkten:

  • Der Stellungnahme zu den Begleiterscheinungen der aufbrechenden Pfingstbewegung
  • Der Stellungnahme zur überzogenen Heiligungslehre (Lehre des reinen Herzens), diese nimmt großen Raum ein
  • Der Stellungnahme zur künftigen Beziehung zu pfingstlichen Kreisen. Die Christen werden gewarnt und aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen.

Die „hässlichen Erscheinungen“ sind ausgelöst von einem „falschen Geist“ und „nicht gottgewirkt“. Weissagungen werden mit der Übermittlung spiritistischer Botschaften verglichen, die ganze Pfingstbewegung hat „viele Erscheinungen mit dem Spiritismus gemein“. In ihr wirken Dämonen, „von Satan mit List geleitet“.

Fazit: „Eine derartige Bewegung als von Gott geschenkt anzuerkennen, ist uns unmöglich!“.  Pauschal wird die ganze Bewegung verurteilt und die Christen werden aufgefordert: „Haltet euch von dieser Bewegung fern! Wer aber von euch unter die Macht dieses Geistes geraten ist, der sage sich los ...!“

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