Teil 5: Die Pfingstbewegung kommt nach Deutschland

Ab Ende 1906 hielt der norwegische Methodistenprediger Thomas Ball Barratt in Christiania (heute Oslo) „Pfingstversammlungen“ ab. Er war im Laufe des Jahres in den USA gewesen und hatte, nachdem er Berichte über das Wirken Gottes in Los Angeles gehört hatte, in New York um die Taufe im Heiligen Geist gebetet und sie erhalten.

Zurückgekehrt nach Norwegen, begann er Versammlungen abzuhalten, die schon bald von ca. 2.000 Menschen besucht wurden. Nach kurzer Zeit kamen aus ganz Europa Christen, um diese Pfingstversammlungen zu erleben und in ihre Länder zu bringen.

Sie wurden u.a. auch von zwei bekannten deutschen geistlichen Leitern, Jonathan Paul und Emil Meyer besucht, die dort die „Geistestaufe“ empfingen.

Die Situation kann man wie folgt beschreiben: Man schnupperte in Deutschland Erweckungsluft.
In eine Situation voll geistlicher Erwartung hinein kam nun ein Ereignis, das alles Erhoffte weit überstieg: Gott schenkte ein neues Pfingsten!

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