Teil 4: Die Entstehung der Pfingstbewegung

Die eigentliche Geburtsstunde der modernen Pfingstbewegung fand am Neujahrstag 1901 (also eigentlich dem 1. Tag des neuen Jahrhunderts) in Topeka, Kansas, USA in einer von Charles Fox Parham gegründeten Bibelschule für Missionare statt.

Später besuchte in Houston, Texas ein „Gasthörer“, der als Schwarzer wegen der Rassengesetze nicht direkt am Unterricht der „weißen“ Bibelschule teilnehmen konnte, aber vom Flur aus zuhören durfte, den Unterricht. Es war der einäugige William Joseph Seymour, ein Sohn ehemaliger Sklaven, der als der eigentliche Vater der modernen Pfingstbewegung gilt.

Ab 1906 traf er sich in Los Angeles mit einer Gruppe unabhängiger schwarzer Christen in Privathäusern, u.a. in der Bonnie Brae Street. Dort war es, wo am 9. April 1906, während einer 10-tägigen Fastenzeit „das Feuer fiel“.

Bald darauf mietete Seymour und seine Gruppe eine alte Methodistenkirche (zwischenzeitlich als Lagerhaus genutzt) in der Azusa Street 312. Die dort über mehrere Jahre einsetzenden Versammlungen (dreimal am Tag, an sieben Tagen der Woche) mit Sprachengebet und Heilungen werden allgemein als die Wiege der modernen Pfingstbewegung angesehen. 

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