Teil 11: Der heutige Stand

Weltweit hat sich die Pfingstbewegung als „von oben“ erwiesen. Völlig selbstverständlich sind Pfingstverbände in der ganzen Welt in die jeweiligen Evangelischen Allianzen integriert und akzeptierter Teil der evangelikalen Christenheit.

Nach Untersuchungen gehen über 85 % aller missionarischen evangelistischen Projekte und Aktivitäten weltweit heute in irgendeiner Form auf den pfingstlichen Aufbruch vor 100 Jahren in Los Angeles zurück. Wo wäre die Christenheit heute, wenn es diesen Aufbruch nicht gegeben hätte?

Die dynamischsten Bewegungen und Aufbrüche der evangelikalen Christenheit kommen heute aus der pfingstlichen oder charismatischen Richtung, ebenso die größten und am schnellsten wachsenden Gemeinden. Bei gleichbleibendem Wachstum wird in wenigen Jahren jeder 10. Mensch auf der Welt ein pfingstlicher oder charismatischer Christ sein. Derzeit sind es bereits deutlich über 600 Mio. (9% der Weltbevölkerung).

Am 18.06.1996 kam es zu einer „Vertrauenserklärung“ zwischen der Deutschen Evangelischen Allianz und den Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden. Diese interessanterweise in Kassel verfasste „Kasseler Erklärung“ heißt pfingstlich-charismatische Gruppen in den örtlichen Allianzen willkommen.

Anfang des Jahres 2009, fast 100 Jahre nach der Berliner Erklärung kam es zu einer gemeinsamen Erklärung des Gnadauer Verbandes und des Mühlheimer Verbandes. Beide Verbände sehen sich durch die Berliner Erklärung sowie die Mühlheimer Erklärung „in besonderer Weise“ als „Nachfolger der damals betroffenen und verantwortlichen Personen“.

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