Die Staumauer
Zwei aufeinander aufbauende prophetische Eindrücke
Die Staumauer
Erster Eindruck von Martin Baron
Vor mir sehe ich einen kleinen, klaren und kalten Gebirgsbach zu Tal fließen. Er fließt über Steine und Felsen und schlängelt sich um Baumwurzeln herum gluckernd bergab. Überall herum leuchtet alles in sattem Waldesgrün. Manchmal ist der Bach von Farnen oder anderen Pflanzen geradezu überwuchert, er wirkt wie sprudelndes, ganz natürliches Leben. Die Atmosphäre ist sehr friedlich und rein.
Das Bild verfolgt den Lauf des Baches langsam auf seinem Weg bergab.
Plötzlich kommt von seitlich ein Zufluss in den Bach hinein, ein anderer Bachlauf vereinigt sich mit dem Gebirgsbach. Aber dieses Wasser ist völlig verdreckt, eine schwarze Kloake die schon nach kurzer Zeit das klare Wasser völlig verschmutzt und verunreinigt hat.
Das Bild verfolgt zunächst diesen Zufluss ein kleines Stück bergauf. Nach kurzer Zeit sehe ich eine große, abstruse, schwarz-verdreckte Maschinerie im Wald stehen. Aus ihr fließt das Wasser aus. Überall sind – teilweise sehr große – Zahnräder zu sehen, Kessel, Dampf und Dreck. Alles macht Krach. Die sich schwerfällig bewegenden Räder, Achsen, Kolben usw. wirken altertümlich und gespenstisch. Alles ist rostig und schmierig. Plötzlich bemerke ich, dass auf den verschiedenen Teilen der Maschinerie Bezeichnungen stehen. Zuerst sehe ich auf einem riesigen, etwa Wasserrad-großen, eisernen Zahnrad den Schriftzug: „Programm“. Auf anderen Teilen stehen Begriffe wie „Stolz“, „Unser Werk“, „Unser Dienst“, „Größe“, „Eigene Arbeit“ usw.
Dann wird das Bild etwas größer und ich sehe die ganze Anlage vor mir. Die ganze befremdliche Konstruktion überragend, sehe ich ein Eisenschild. Es sieht so ähnlich aus wie die Metallschilder über den Toren von Konzentrationslagern („Arbeit macht frei“ o.ä.). Auf diesem Schild steht in Metallbuchstaben: „Dinge, auf die wir stolz sein können“.
Dann sehe ich wieder das verdreckte, schwarze Wasser vor mir und ich verfolge, wie es weiter nach unten fließt. Die Vegetation wird immer kümmerlicher, kränklicher und erstirbt dann ganz. Der Wasser wird immer dickflüssiger, schlammiger, ekelerregender und endet in einem schwarzen Morast, offensichtlich ohne Ausfluss.
Trotzdem nehme ich wahr, dass viele Menschen herankommen, die hier etwas von dem verseuchten Wasser zu trinken oder in ein Gefäß zu schöpfen versuchen. Einige Menschen klettern auch weiter an dem Bachlauf empor. Die meisten allerdings sind mit dem Dreckwasser zufrieden. Offensichtlich reicht ihnen das bereits aus, um ihren schlimmsten Durst zu stillen.
...
Dann weitet sich der gesamte Blick plötzlich ganz erheblich und ich übersehe das ganze Tal, das tief eingeschnitten zwischen zwei dicht bewaldeten, steilen Gebirgshängen liegt. Verblüfft sehe ich, dass sich zwischen diesen Hängen eine gigantische Staumauer befindet. Sie scheint viele hundert Meter hoch zu sein und ragt steil empor. Der Gebirgsbach ist nur der untere, kleine Ausfluss aus dieser Staumauer, hinter der sich gewaltige Wassermassen befinden müssen. An mehreren Stellen der Mauer sehe ich große Flutklappen aus Metall.
Dann höre ich eine Stimme:
Der Himmel ist bereit, die Schleusen des Heiligen Geistes zu öffnen!
Der Dammbruch
Zweiter Eindruck von Christian Scharnagl
Ich sah im Geist eine sehr große Staumauer, hunderte von Metern hoch, in einem V-förmigen Tal stehen, dahinter waren sehr große Wassermassen angestaut. Dann sah ich ein riesiges Stück der Staumauer an der Oberkante abbrechen und langsam abstürzen. Das Wasser dahinter blieb erstaunlicherweise noch angestaut stehen und floss nicht ab. Dann brach ein weiteres großes Stück ab, aber das Wasser kam immer noch nicht.
Der HERR sagte mir:
Das bedeutet, dass die Hindernisse beseitigt werden, damit das Wasser kommen kann, aber es ist noch nicht ganz an der Zeit.
Dann stürzten die Wassermassen in die Tiefe und der Damm wurde vollkommen zerstört. Die Dimension des Ereignisses war so groß, dass es eine gewaltige Erschütterung und lautes Geräusch gab, Millionen Tonnen von Masse bewegten sich urplötzlich. Von weitem sah alles ganz langsam aus (fast wie in Zeitlupe), da die Dimensionen so groß waren.
Darauf sah ich die Szene von einem Standpunkt weiter unten im Tal, welches leicht abschüssig war. Das Wasser ergoss sich zuerst in den ersten Teil des Tales, kurz nach der Staumauer, der von weiter unten aus gesehen wie ein riesiges natürliches Auffangbecken aussah. Das Wasser schoss nicht sofort durch das Tal abwärts sondern füllte mit großem Lärm und viel Spritzwasser dieses natürliche Becken. Die Wassermassen waren derartig gewaltig, dass es über diesem "natürlichen" Becken wieder hunderte Meter hoch in die Luft spritze und sich wie eine Art Nebel und Wolke von Feuchtigkeit in der Luft ausbreitete. Der Wind wehte die Feuchtigkeit weit talabwärts. Die Menschen, die dort standen, haben das Wasser und Getöse nicht realisiert, sondern dachten, es beginnt zu regnen. Dann schoss das Wasser aus dem ersten Teil unterhalb der Staumauer in immenser Menge talabwärts. Ich sah von weiter unten aus dem herankommenden Wasser entgegen.
Zwischen mir und der Wasserfront sah ich in der Luft so etwas wie eine kleine fliegende dunkle Gestalt. Diese realisierte was geschehen war und brach aufgrund des kommenden Wassers und des Geräusches in extreme Panik aus. Sie flog in großer Angst hin und her (wie eine Art Insekt) und wusste nicht, wohin sie fliehen sollte.
Darauf konnte ich im Geist in den gesamten Luftbereich hineinsehen. Er geriet in gewaltige Aufruhr und riesiges Durcheinander. Es sah aus, wie ein Heer von Insekten, die in völliger Panik durcheinander flogen, sich gegenseitig behinderten und versuchten irgendwohin zu fliehen vor dem, was da auf uns zukam. Das Größenverhältnis des Wassers und dieser Kreaturen war in etwa die einer Zimmerwand, die auf einen Fliegenschwarm zurast.
Das Wasser kam auf uns zu und überflutete den Ort, wo ich und andere Menschen (Christen) standen, mit immenser Kraft. Obwohl die Wasserfront eine riesige Masse (breit und hoch) war und sehr schnell ankam (trotzdem sah es irgendwie langsam aus), spülte es mich und die Menschen um mich nicht weg. Es ging wie eine durchsichtige, mächtige Kraft durch uns hindurch. Aber alles andere um uns wurde radikal weggefegt. Es war wie die Druckwelle einer Bombe oder der Einschlag eines Tornados.
Ich kann es nur so beschreiben, dass nichts in der Talumgebung irgendwie ähnlich oder gleich blieb, Dinge wirbelten durch die Luft, Häuser wurden verschoben und z.T. umgestürzt, sogar die Landschaft wurde radikal verändert, und an vielen Teilen neu geformt.
Es war zerstörerisch und an manchen Stellen gleichzeitig neu schaffend. Es war eine vollkommen übernatürliche Szene.
Der Herr sagte zu mir:
Dieses Wasser wurde nicht in meinem Willen aufgestaut. Seit Jahrhunderten staut sich in diesem Land das Wasser. Mein Volk war zu passiv um gegen die Staumauer effektiv anzugehen. Aber in deiner Generation werde ich ein Werk tun, das die Welt noch nie gesehen hat. Ich werde niederreißen und aufbauen. Du wirst Blumen blühen sehen, die andere schon sehr lange für tot erklärt haben. Du wirst Menschen wiedergeboren sehen, deren Zahl niemand zählen kann (ich musste an Offb 7,9 denken). Du wirst es selbst sehen, aber es wird nicht Dein Werk sein, noch das eines Menschen oder eines Werkes oder Dienstes. Es ist die Hand des Allerhöchsten, die das Joch zerbricht.
Sage meinem Volk, dass sie sich vorbereiten sollen. Sage Ihnen es DRÄNGT!! Wer unvorbereitet erwischt wird, wird sehr Schaden leiden. Sage Ihnen, dass ich sie liebe und schätze, dass ihrer Werke und Treue im Himmlischen gedacht wird, aber unbereinigte Sünde wird keinesfalls vergessen sein! Ich will kommen und reinigen. Wer mit Sünde vom kommenden Wasser erwischt wird, wird keine Chance haben, stehen zu bleiben. Er wird weggespült. Wer in Heiligkeit und beim Werk des Herrn von der Flut getroffen wird, wird große Ehre haben von denen die noch kommen werden. Denn die Schar wird sehr groß sein.Die Vorbereitung ist das Werk des Geistes. Niemand kann mich erkennen, es sei denn, ich offenbare mich ihm. Sucht mich zuerst!
Zwei ergänzende Bemerkungen:
Einer der in der Bibel übermittelten Namen Gottes ist „Baal Perazim“ – Herr des Durchbruchs. Bei diesem Durchbruch handelt es sich weniger um den Durchbruch einer Befestigungsmauer, sondern vielmehr um das Bild eines durch die Gewalt des Wassers brechenden Dammes.
Die Philister besetzten die Ebene Rafaim. Da fragte David den Herrn: „Soll ich sie angreifen? Wirst du mir den Sieg geben?“ Der Herr antwortete: „Greif sie an! Ganz gewiss gebe ich dir den Sieg.“ David zog aus und besiegte die Philister.
Er sagte: „Wie Wasser einen Damm durchbricht, hat der Herr die Reihen meiner Feinde durchbrochen.“ Deshalb erhielt der Ort den Namen Baal-Perazim (Herr des Durchbruchs).
2.Samuel 5,18-20 (Die Gute Nachricht)
Und noch das Abschluss-Zitat aus der im Frühjahr 2010 erscheinenden Autobiografie von Reinhard Bonnke. Er ist ohne Frage der Deutsche, den Gott mehr als jeden anderen in den letzten 100 Jahren gebrauchte, um sein Reich zu bauen.
Der Gedanke, mit dem er das Buch über sein Leben beendet, lautet:
Der schwarze Kontinent war zum Friedhof der Männer und Frauen Gottes geworden, viel schwieriger als Amerika oder Europa heute. Doch in unserer Zeit haben wir gesehen, wie sich die Gezeiten in Afrika gewendet haben, genauso wie in Südamerika und im Orient die Ebbe zur Flut wurde. Wenn sich dort die Flut erheben kann, dann kann sich ebenso auch hier ein gewaltiger Tsunami erheben und Europa und Amerika überfluten. Das glaube ich. Wagen Sie es, es mit mir zu glauben!
Der Dammbruch © Christian Scharnagl
Die Staumauer © Sigrid und Martin Baron
Veröffentlichung unter Quellenangabe „www.gottes-haus.de“ gestattet
Zur Beurteilung siehe bitte:
1.Korinther 14,1-4+39
1.Thessalonicher 5, 20-21
Amos 3,7-8
- Berliner Erklärung (1909).
- Mülheimer Erklärung (1909).
- Kasseler Erklärung (1996).
- Gemeinsame Erklärung (2009).
- Die Prophetie von Seymour und Parham (1909/10).
- "Deutschlands Bestimmung" von Loren Cunningham (1994).
- Die Prophetie von Don Franklin (2009).
- Prophetisches Bild der Staumauer (2002/09).
- Prophetisches Bild der dunklen Wolke (2009).
- Prophetisches Bild der Armee (2009).
- Die Prophetie von E. A. Adeboye, Nigeria (2010).
- Ergänzende Bibelstellen.
- Links.