Bete mit uns!

Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

Gebetsanliegen einsenden

Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

Gottes Herrlichkeit – für uns

Vermutlich kennst du das Wort „Schekina“. Es ist in zahlreichen christlichen Kreisen der Begriff, der hinsichtlich Herrlichkeit am ehesten geläufig ist. Schekina beschreibt die „Einwohnung Gottes“ in der natürlichen Welt. Das Wort leitet sich vom hebräischen „schakan“ ab: sein Lager aufschlagen, sich niederlassen, dauerhaft bleiben. Die Präsenz Gottes auf der Erde wurde im Judentum schon zur Zeit des Alten Testaments als Zelten, Wohnen und Lagern verstanden, so auch in der Stiftshütte und dem Tempel. Es ist die sichtbare Anwesenheit Gottes inmitten von Raum und Zeit, eine Offenbarung seiner Herrlichkeit in unserer natürlichen Welt. Gott „zeltet“ unter uns.

Wenn es auf diesem Globus etwas gibt, was dafür prädestiniert ist, dass sich die Herrlichkeit des Herrn dort zeigt und manifestiert, dann ist es der Leib Jesu, das Volk Gottes, die Gemeinde. Unser deutsches Wort Herrlichkeit drückt es ja aus – da, wo der Herr ist, da ist seine Herr-lichkeit. Sie gehört zu ihm, ist der Ausdruck seiner Gegenwart, der Erweis seiner echten Anwesenheit.

Doch ist sie wirklich da? Manifestiert sie sich unter uns? Erkennbar? Erlebbar? Vielleicht sogar spürbar und am besten: sichtbar? Natürlich wissen wir, dass sie einst da war … früher, irgendwie; die Gegenwart Gottes, mächtig, gewaltig und einzigartig. Und ja, irgendwo anders soll sie auch erschienen sein, in Afrika oder Südamerika, weit entfernt. Doch wie sieht es bei uns aus − hier, jetzt und heute? Bei dir und mir? 

Herrlichkeit, die sich nicht zeigt, ist eigentlich gar keine Herrlichkeit. Denn sie drückt ja gerade die Anwesenheit, das Gegenwärtigsein, die Präsenz Gottes aus. Es nutzt uns nichts, wenn die Herrlichkeit nur etwas Theoretisches, Abgehobenes, Fernes, Theologisches bleibt − eine wichtige geistliche Wahrheit, die man bejaht, die aber auf unser Leben hier und jetzt keinen weiteren Einfluss hat. Das kann und darf es doch nicht sein! Es geht um Gott! Wir müssen die Herrlichkeit unseres einzigartigen Herrn und Retters sehen. Wir müssen sie erleben. Wir brauchen sie! Die Anwesenheit, die Gegenwart Gottes ist bei Licht besehen doch das Wichtigste und Substanziellste, nach dem wir uns als Christen überhaupt ausstrecken können und sollen. Wie können wir jemals zufrieden sein mit einem christlichen Leben, in dem sich die Gegenwart Gottes, seine Herrlichkeit, nicht wahrnehmbar für uns und andere manifestiert? 

Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben … die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind. 
Johannes 17,20-22

Das gilt uns. Die Herrlichkeit Gottes wurde uns gegeben. Welch ein Vorrecht! Welch ein Geschenk! Jetzt sind wir der Tempel des Heiligen Geistes, der Leib Christi … und damit auch der Ort, an dem sich die Herrlichkeit Gottes lagert.

Wir sind die Wohnstatt seiner Gegenwart, der Ort, den er mit seiner Präsenz immer mehr erfüllen, durchdringen, fluten will. Wir sollen die Herrlichkeit des Herrn ausstrahlen, sollen der Welt zeigen, wie Gott wirklich ist. Ich denke, dass das derzeit vor allem in der westlichen Welt nur ansatzweise der Fall ist. Doch das wird sich ändern! Die prophetischen Stimmen sind unüberhörbar. Mit dem immer stärkeren Hervorkommen und Voranschreiten des Reiches Gottes schreitet auch das Sichtbarwerden seiner Herrlichkeit einher.

Vor vielen Jahren begann ich mich nach Gott auszustrecken und entwickelte eine tiefe Sehnsucht nach dem Herrn. Ein Gebet, das mich über viele Jahre begleitete, war: Lass mich deine Herrlichkeit sehen. Lass mich dein Angesicht sehen. Gott, ich will dich schauen. Denn ich erlebte Gottes Herrlichkeit nicht oder nur minimal. Die Art, wie Gott dieses Gebet erhörte, ist Teil meiner ganz persönlichen Entdeckungsreise. Ich erlebte im Laufe der Jahre zahlreiche Visionen, Bilder, prophetische Eindrücke, und der Herr zeigte mir seine Herrlichkeit in der himmlischen Dimension. Einiges davon habe ich in meinem Buch „Entdeckungsreise im Himmel“ weitergegeben.

In den verschiedenen Visionen, die der Herr mir diesbezüglich schenkte, befand ich mich mehrfach mit Jesus an meiner Seite frei im Raum unmittelbar vor einer gewaltigen weißen Wolkenwand. Gigantisch ragte diese Wolke der Herrlichkeit wie eine Tausende von Kilometern große, helle Wandfläche vor uns auf. Ich beschrieb das, was ich einmal dabei erlebte, wie folgt:

„Dann fordert Jesus mich auf, in die Wolke hineinzugehen. Ich ergreife seine Hand und gemeinsam bewegen wir uns wieder in die weiß-goldene Substanz hinein. Sie umhüllt uns sofort und ich bemerke erneut, wie sie mich nicht nur umgibt, sondern auch durchdringt und durchflutet. Ich bewege mich durch sie hindurch und sie gleichzeitig durch mich. Dabei umgibt mich die Wolke sehr sanft. Es fühlt sich wie ein zarter, hauchdünner Ölfilm an, angenehm und sehr weich. Jesus fordert mich auf, die Herrlichkeit genauer zu betrachten. Die Substanz ist leuchtend, hell, ausstrahlend, dicht, weiß, aber im Inneren auch funkelnd und sich bewegend … die manifeste Gegenwart Gottes!“

In einer intensiven Zeit der Begegnung mit dem Herrn hörte ich, wie der Heilige Geist betonte, dass die Herrlichkeit Gottes ganz real einmal den Erdkreis bedecken wird – umfassend und nicht auszumessen. So, „wie das Blau des Firmaments die Erde umspannt“. Er sagte:

„Die Erde ist zu klein, um nicht von der Gegenwart Gottes völlig eingehüllt zu werden. Meine Schekina-Herrlichkeit ist meine sichtbare Gegenwart auf der Erde. Sichtbar im brennenden Dornbusch, sichtbar in der Wolken- und der Feuersäule, sichtbar, als ich die Stiftshütte und den Tempel erfüllte, Jesus in seinem sterblichen Leib überschattete. Immer wieder sichtbar in der Geschichte meiner Kinder. Meine Gegenwart, die sie als Nebel, als Licht, als Segen, als goldenen Schimmer, als Strahlen, als Leuchten wahrnehmen, ist nicht fassbar, nicht greifbar, nicht beschreibbar – und doch für jedermann, der damit in Berührung kommt, unvergesslich, heilend und der größte Segen des Lebens. Meine Herrlichkeit wird die gesamte Erde umspannen und sie wird jeden Menschen zutiefst berühren. Ich werde meine Herrlichkeit jedermann zeigen. Denjenigen, die mich hassen und das Dunkel lieben, zur größten Pein und zum Entsetzen. Denjenigen, die mich kennen und von Herzen lieben, zur größten Freude.“

Und etwas später sagte er zu mir:

„Dass meine Herrlichkeit die ganze Erde umspannen wird, den ganzen Erdkreis erfüllen wird, steht bald bevor. Der Himmel wird die Erde berühren und sie in einer Art durchdringen, die sich kein Mensch vorzustellen vermag. Jeder Mensch muss wählen zwischen Licht und Finsternis, jeder Mensch muss seine Entscheidung treffen. Mein Reich kommt. Es wird die Erde erfüllen. Unvorstellbar Neues kommt für meine Kinder, für die Bausteine des lebendigen Jerusalems, für meine Braut. 
Das Leben beginnt. Ja, das wahre Leben beginnt. 
Liebe und Freude … in Ewigkeit. 
Sag meinen Kindern: Ich habe mehr für sie! Mehr, als sie erfassen oder erahnen können. Ich gab alles für sie hin – damit sie alles in Empfang nehmen können.“

Gott hat wirklich viel mehr für uns!

Martin Baron

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