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Wir haben für dich Video-Clips mit Gebeten für verschiedene Lebenssituationen vorbereitet. Diese Gebete sind so formuliert, dass du sie nach- oder mitbeten kannst. Wir sind sicher, dass Gott eingreifen wird und sich deine Situation verändern wird, wenn du diese Gebete im Glauben ergreifst und mit ganzem Herzen mitsprichst. 

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Wir stehen gerne gemeinsam mit dir für deine persönlichen Anliegen im Gebet ein. Gott will in deine Situation eingreifen. 

Chanukka

Im Winter, sehr häufig in direkter zeitlicher Nähe zum christlichen Weihnachtsfest, feiern Juden überall auf der Welt ebenfalls ein „Lichterfest“, Chanukka.

Dieses acht Halbfeiertage lang dauernde „Fest der Tempelweihe“ erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels durch Judas Makkabäus im Monat Kislew des Jahres 164 v.Chr., nachdem er zuvor von dem griechisch-syrischen Feldherren Antiochus IV. „der Rasende“, geplündert, entweiht und geschändet worden war. Er nannte sich selbst „Theos Epiphanes“, der „sichtbare Gott“. Der Herrscher machte aus dem Tempel gezielt ein Haus der Götzenanbetung mit heidnischen Bildnissen und einer Zeusstatue mit seinen eigenen Gesichtszügen im Tempelhof. Nachdem ein Schwein geopfert worden war, mit dessen Blut man das Allerheiligste besudelte, wurde der Tempel sogar zu einem Zeusheiligtum umgebaut. Ausschließlich Schweine waren als Opfertiere erlaubt. Das Einhalten der göttlichen Gesetze wie Beschneidung, Schabbat u.a. war bei Todesstrafe untersagt. Es herrschte ein grausames, dämonisiertes Terrorregime.

Den jüdischen Partisanentruppen unter der Führung der Makkabäerfamilie gelang es drei Jahre nach der Tempelentweihung das hellenistische Königreich der Seleukiden zu vertreiben. Ein mächtiger Sieg des jüdischen Glaubens über den Hellenismus.

Im Buch der Makkabäer heißt es:

Und am fünfundzwanzigsten Tage des neunten Monats, der Kislew heißt … standen sie früh auf und opferten nach dem Gesetz auf dem neuen Brandopferaltar, den sie aufgerichtet hatten. Zur gleichen Zeit und am gleichen Tage, an dem die Heiden das Heiligtum entweiht hatten … Und sie hielten das Fest der Weihe des neuen Altars acht Tage lang und opferten mit Freuden Brandopfer, Dankopfer und Lobopfer … Und es herrschte sehr große Freude im Volk, dass die Schande von ihnen genommen war, die ihnen die Heiden angetan hatten. Und Judas und seine Brüder und die ganze Gemeinde Israel beschlossen, dass man jährlich vom fünfundzwanzigsten Tage des Monats Kislew an acht Tage lang das Fest der Weihe des neuen Altars mit Freude und Fröhlichkeit halten sollte. 
1.Makkabäer 4,52-59

„Chanukka“ bedeutet „Einweihung“. Als der Tempel damals neu geweiht werden sollte, fand man nach Jahren heidnischer Schändung der Überlieferung zufolge nur noch ein einziges nicht verunreinigtes Gefäß, das geweihtes Öl beinhaltete, allerdings nur ausreichend für einen einzigen Tag. Durch ein Wunder brannte das Öl jedoch acht Tage lang, bis neues Öl geweiht und eingesetzt werden konnte.

In Erinnerung daran zünden die Juden auf der ganzen Welt an jedem Tag des Festes ein weiteres Licht auf dem neunarmigen Chanukka-Leuchter an, ähnlich wie das Anzünden der Kerzen auf einem Adventskranz. Der Chanukka-Leuchter besitzt acht Leuchter für die acht Tage und das „Dienerlicht“, das neunte Licht, „Schammasch“. Während der acht Tage des Festes ist jedes öffentliche Klagen, Trauern und Fasten strikt verboten.

Für die christusgläubigen Juden steht im Mittelpunkt dieses Festes natürlich Jesus Christus als das „Licht der Welt“. Er hat dieses Fest selbst gefeiert und sich dabei im Tempel aufgehalten. Während eines Chanukka-Festes wurde Jesus öffentlich die Frage gestellt, ob er der Messias sei, denn das Fest galt den Juden seit der Zeit der Makkabäer als der Inbegriff der Befreiung von feindlicher Militärmacht. Man sehnte sich nach einem mächtigen, königlichen Messias, der die verhassten Römer aus dem Land treiben würde. 

Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem; es war Winter. Und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus. 
Johannes 10,22-24

Doch Jesus kämpfte nicht für die Befreiung eines Landes, sondern für die Befreiung der Menschheit. Sein Kampf richtete sich nicht gegen Fleisch und Blut. Er kam, um einer verlorenen Menschheit den Weg zu Gott zu bahnen, um Licht in ihre Finsternis zu bringen, um zu retten, zu befreien und zu erlösen. Das er auf diese Erde kam, ist das Großartigste, was je auf diesem Planeten geschehen ist.

Es gibt nichts, das wichtiger, wertvoller oder bedeutender ist, als die Menschwerdung Gottes. Weihnachten ist tatsächlich ein Lichterfest. Denn das Licht selbst kam in die Dunkelheit. Halleluja!

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 
Johannes 8,12

Gott hat mehr für dich!

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