Ich aber …!
Du kennst es bestimmt, dass man manchmal an einen Punkt kommt, wo man sagt: „Jetzt reicht’s mir! Ich muss etwas unternehmen! Ich brauche Hilfe.“ So ging es auch David in einer brenzligen Situation. Die Sache sah nicht gut aus, doch er traf einen festen Entschluss, nahm Haltung an, grub seine Fersen ein und sagte: „Ich aber…!“
„Ich aber …!“
Wenn wir mitten in Nöten und Schwierigkeiten stecken, die Dinge ausweglos aussehen, etwas nicht zustande kommen will, andere Menschen behaupten, dass es doch umsonst ist, zu warten, zu hoffen oder zu beten, dann sollten wir genau das gleiche wie David tun und sagen:
„… ich rufe zu Gott!“
Das war für David die Lösung, er richtete sich an den Ansprechpartner, von dem er wusste, dass ihm alle Dinge möglich sind. Den, den er in so vielen brenzligen, bedrohlichen Situationen erlebt hatte. Den, der allein verlässlich war, der die Strategie und den Ausweg kannte. Und sein starkes Zeugnis, das er mit Überzeugung ausspricht, lautet:
„… und der Herr hilft mir!“
In all seinem Klagen, morgens, mittags, abends, über den feind, über den Mangel, über all das, wo er selbst keine Lösung hat oder sieht, da hält er diese Gewissheit aufrecht:
„… und er hat meine Stimme gehört! Er hat meine Seele zum Frieden erlöst!“
Ich möchte dich heute ermutigen, so wie David aufzustehen, deinen Stand einzunehmen, dich an den mächtigen Herrn zu erinnern, „dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden“, der dir gerade jetzt in deinen Nöten und Wünschen begegnen und dir seinen übernatürlichen Schalom schenken möchte.
Ich aber, ich rufe zu Gott, und der Herr hilft mir … und er hat meine Stimme gehört. Er hat meine Seele zum Frieden erlöst
Psalm 55,17-19







